Cunha für Hertha, Baku für Wolfsburg

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(sid). Hertha BSC hat den freien Fall in der Fußball-Bundesliga gestoppt. Die Mannschaft von Trainer Bruno Labbadia holte zu Hause in einem lange Zeit zähen Spiel gegen den VfL Wolfsburg ein 1:1 (1:1) und sicherte sich nach zuvor vier Niederlagen in Folge zumindest einen Zähler. In der Tabelle kletterten die Hauptstädter mit vier Punkten auf Rang 14.

Matheus Cunha (6.) hatte die Hausherren in der ausgeglichenen Partie in Führung gebracht, Ridle Baku (20.) traf für die Gäste. Die in der laufenden Saison noch unbesiegten Wolfsburger holten ihr fünftes Remis und rückten in der Liga mit acht Punkten auf Rang zehn vor.

"Wir haben die Tore nicht gemacht. Wir hätten es verdient gehabt, mit einem Dreier nach Hause zu gehen. Wir haben gute Aktionen gehabt, die müssen wir wieder und wieder zeigen - mit der nötigen Kaltschnäuzigkeit vorne", sagte Herthas Niklas Stark bei Sky: "Wir sind eine neue Mannschaft, wir müssen uns auch erst mal finden."

Herthas Trainer Labbadia vertraute gegen seinen Ex-Klub, den er von 2018 bis 2019 betreute und vom Abstiegskampf in den Europapokal geführt hatte, exakt der Mannschaft, die in der Vorwoche bei RB Leipzig (1:2) startete. Und wieder gingen die Berliner früh in Führung. Cunha (6.) traf mit etwas Glück im Fallen von der Strafraumlinie flach ins lange Eck. Gegenspieler Xaver Schlager hatte dem Brasilianer zu viel Raum gelassen.

Doch die Wolfsburger zeigten sich nicht sonderlich geschockt, blieben gefährlich und drangen erstaunlich oft ohne große Gegenwehr in den Strafraum der Berliner ein. Wolfsburgs gebürtiger Berliner Maximilian Philipp legte zurück auf Ridle Baku, und der ehemalige Mainzer glich nach schöner Einzelleistung zum 1:1 aus.

Nach dem Wechsel ging es weiter munter hin und her, beide Mannschaften lauerten auf die Führung. In der 53. Minute hatte Dodi Lukebakio die große Chance zur Führung, als er nach einem Flankenwechsel von Jhon Cordoba frei vor Wolfsburgs Keeper Koen Casteels auftauchte. Doch der Schlussmann war mit einem tollen Reflex zur Stelle. Hertha blieb optisch die etwas stärkere Mannschaft. Nach Vorarbeit von Cunha stand auch Cordoba (73.) frei vor dem Wolfsburger Tor, doch erneut war Casteels zur Stelle.

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