Formel 1

Coronavirus bringt Kalender durcheinander

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(dpa). Die Zahl der Todesopfer steigt und steigt, Tausende sind infiziert - die schnelle Ausbreitung des neuartigen Coronavirus wirbelt nun wohl auch den Terminkalender der Formel 1 durcheinander. Derzeit ist es kaum vorstellbar, dass Ferrari-Star Sebastian Vettel, Weltmeister Lewis Hamilton und Co. am 19. April wie geplant in China um WM-Punkte fahren werden. Alles deutet daraufhin, dass der Grand Prix in Shanghai verschoben wird - eine knifflige Aufgabe im Formel-1-Rekordjahr mit 22 Rennen.

"Wenn es eine Wahrscheinlichkeit gibt, dass das Rennen nicht im April stattfindet, dann wird es verschoben werden", sagte Formel-1-Sportchef Ross Brawn gegenüber ausgewählten Medien: "Wir werden uns die Möglichkeit offen lassen, das Rennen später im Jahr durchzuführen." Eine Absage sei demnach kein Thema. Da China für die Königsklasse ein wichtiger und "wachsender" Markt sei, "wollen wir ein Rennen in China fahren." Brawn geht davon aus, dass in zwei Wochen Klarheit herrscht. Die Sportbehörde in Shanghai hatte zuletzt empfohlen, alle Sportveranstaltungen in der Stadt wegen der Coronavirus-Epidemie auszusetzen. Auch bei den Organisatoren der Olympischen Spiele von Tokio wächst die Sorge.

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