Darts-EM in Oberhausen

Clemens will den Sorgen trotzen

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(sid). Das Erstrundenduell mit dem Weltmeister jagt Gabriel Clemens keinen Schrecken ein. Die Folgen der Corona-Pandemie beunruhigen Deutschlands bestplatzierten Darts-Profi vor der EM in Oberhausen dagegen allemal. Die Nummer 32 der Welt sagt: "Es ist eine schwierige Zeit und wir müssen uns alle damit arrangieren." Die Sorgen sollen spätestens heute für kurze Zeit vergessen sein, wenn der Saarwellinger zum Auftakt auf den Schotten Peter Wright trifft. "Ich weiß, dass ich an einem guten Tag auch ihn schlagen kann", sagte Clemens (37).

Dass es in Oberhausen überhaupt zu diesem Duell kommt, ist nicht selbstverständlich. WM-Champion Wright, der mit dem Auto anreist, hatte aus Angst vor einer Infektion zuletzt alles ausfallen lassen, schließlich waren gleich mehrere Darts-Profis positiv getestet worden. Die ambitionierten Pläne der PDC Europe, mit 2000 Zuschauern eine Darts-Party zu feiern, wurden ohnehin über den Haufen geworfen. Es dürfen nur noch 250 Fans pro Session in die Halle.

Clemens sagt indes: "Wir sind ja froh, dass überhaupt Turniere gespielt werden im Moment." Wenn es dann noch ein Major als Standortbestimmung für die WM ist, sind auch die Stars der Szene dabei - wenngleich viele nicht in Form sind.

Neben Clemens könnte auch Max Hopp (Idstein/Nr. 34 der Welt) die Schwächephase der Favoriten nutzen. In der ersten Runden hat er in Jonny Clayton (Wales) eine lösbare Aufgabe erwischt.

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