Darts-WM

Clemens verliert Achtelfinal-Krimi

  • vonDPA
    schließen

(dpa). Nach dem größtmöglichen Krimi sackte Gabriel Clemens in sich zusammen. Sagenhafte sieben Match-Darts ließ die große deutsche Hoffnung liegen, dann war sein Traum im WM-Achtelfinale geplatzt. "Ich bin sauer auf mich selbst. Was soll ich jetzt sagen? Im Moment kann ich nix Positives finden", sagte er in einer ersten Reaktion. Das packende 3:4 gegen den Polen Krzysztof Ratajski gipfelte in einem unfassbar spannenden Finale, in dem Ratajski selbst häufig patzte und erst seine elfte Chance zum Sieg nutzte.

Der "German Giant" konnte seine hervorragende Leistung vom 4:3-Sieg über Weltmeister Peter Wright nicht bestätigen. Wie am Sonntagabend entschieden in London auch diesmal Kleinigkeiten - die Partie wurde zu einem Drama. Clemens war total fertig, nachdem er sieben Möglichkeiten zum Erfolg ungenutzt gelassen hatte. "Fragt mich in zwei Tagen wieder. Gerade sind Interviews glaube ich nicht gut", sagte er, als er nach einer WM-Bilanz gefragt wurde.

Wade wirft Neun-Darter

Der englische Dartsprofi James Wade hat derweil bei der WM als erster Spieler seit knapp fünf Jahren ein perfektes Spiel hingelegt. Dem 37-Jährigen gelang in der dritten Runde bei der 2:4-Niederlage gegen seinen Landsmann Stephen Bunting ein Neun-Darter, er beendete also ein 501er-Spiel mit der niedrigsten möglichen Anzahl an Würfen. Der bis dahin letzte Neun-Darter war dem Schotten Gary Anderson im Halbfinale der WM 2016 gelungen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare