Weitere Verlegungen

CHIO soll noch 2020 stattfinden

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(dpa). Der CHIO in Aachen wird wegen der Coronavirus-Pandemie verlegt, soll aber noch in diesem Jahr ausgetragen werden. Das bedeutendste Reitturnier der Welt werde nicht wie geplant vom 29. Mai bis zum 7. Juni stattfinden, teilte der Veranstalter am Mittwoch mit. "Ein Festhalten am geplanten Termin macht keinen Sinn, die aktuelle und zukünftige Gesundheit und Sicherheit aller am Turnier Beteiligten haben für uns allerhöchste Priorität", sagte CHIO-Sportchef Frank Kemperman. Vorrangiges Ziel sei es, das Turnier zu einem späteren Zeitpunkt im Jahr 2020 zu organisieren.

"Wir befinden uns bereits seit Längerem in intensiven Gesprächen mit dem Weltverband, dem nationalen Pferdesportverband, den Behörden und unseren Partnern", erläuterte Kemperman. In den Gesprächen gehe es darum, auszuloten, was vor dem Hintergrund der Corona-Krise die beste Lösung für alle Beteiligten sei. Die Organisatoren wollen auch die Kartenkäufer mit allen weiteren notwendigen Details versorgen, sobald ein neuer Austragungszeitpunkt gefunden sei, hieß es weiter. Die Geschäftsstelle des CHIO Aachen bleibt weiterhin geschlossen.

Unterdessen muss Weltmeister Niklas Kaul wie andere Zehnkämpfer in diesem Jahr auf das Meeting in Götzis verzichten. Die für den 30./31. Mai geplante österreichische Traditionsveranstaltung wurde am Mittwoch abgesagt. Das Meeting galt für die deutschen Zehnkämpfer und Siebenkämpferinnen als Qualifikation für die Olympischen Spiele in Tokio. Kaul hatte im vergangenen Jahr im Möslestadion den vierten Platz belegt, ehe er sich in Doha zum jüngsten Zehnkampf-Weltmeister der Geschichte krönte.

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