Vorfreude auf den Etappensieg beim Kanadier Michael Woods. FOTO: AFP
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Vorfreude auf den Etappensieg beim Kanadier Michael Woods. FOTO: AFP

Carapaz verteidigt Rot

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(dpa). Radprofi Michael Woods hat die siebte Etappe der Vuelta a España gewonnen. Der 34 Jahre alte Kanadier konnte sich am Dienstag nach 159,7 Kilometern von Vitoria-Gasteiz nach Villanueva de Valdegovia als Solist durchsetzen. Den Sprint der Verfolger gewann vier Sekunden später der Spanier Omar Fraile vor seinem Landsmann Alejandro Valverde.

Das Rote Trikot des Gesamtführenden der 75. Spanien-Rundfahrt konnte einen Tag nach dem ersten Ruhetag Richard Carapaz aus Ecuador erfolgreich verteidigen. Mit 18 Sekunden führt der Giro-Sieger 2019 vor dem Briten Hugh Carthy. Der slowenische Vorjahressieger Primoz Roglic rangiert mit 30 Sekunden Rückstand auf Carapaz auf Rang vier.

Nach der Hälfte der Strecke hatte sich eine Spitzengruppe aus 35 Fahrern gebildet, aus der sich fünf Fahrer mit dem späteren Tagessieger Woods an der Spitze am letzten Berg des Tages 21 Kilometer vor dem Ziel absetzen konnten. Unter anderem dem Tempodiktat des viermaligen Tour-de-France- und zweimaligen Vuelta-Siegers Chris Froome vom Team Ineos Grenadiers war es zu verdanken, dass der Rückstand der Gruppe mit Froome-Teamkollege Carapaz nicht zu groß wurde und dieser Rot verteidigte. Vor dem Start teilten die Veranstalter mit, dass die bei Fahrern und Mitarbeitern durchgeführten 684 Corona-Tests alle negativ ausfielen.

Eine Schrecksekunde hatte das deutsche Team Bora-hansgrohe zu überstehen, nachdem der Australier Jay McCarthy auf abschüssiger Strecke stürzte und in einem Feld landete. Er wurde bei Bewusstsein abtransportiert und musste das Rennen beenden.

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