Sportminister-Forderung

Bundesweite Regeln aufstellen

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(dpa). Die Sportministerkonferenz (SMK) hat sich für bundesweite Regelungen für Sportwettkämpfe in der Corona-Krise ausgesprochen. "Für die sportlichen Wettbewerbe müssen wir von der föderalen wieder auf die nationale Entscheidungsebene zurückkehren", sagte die SMK-Vorsitzende, Bremens Sportsenatorin Anja Stahmann, laut Mitteilung vom Donnerstag. "Mit einem Flickenteppich an Regelungen und Kleinstaaterei lässt sich ein geordneter Ligabetrieb nicht wieder aufnehmen." Die Wiederaufnahme des Sport- und Trainingsbetriebs solle bundesweit harmonisiert werden.

Zu Spielen sollen, soweit das Infektionsgeschehen dies zulässt, auch Zuschauer wieder zugelassen werden. Der Beschluss der Konferenz der Sportminister sowie Sportsenatoren der Länder soll als Grundlage für weitere Beratungen der Ministerpräsidenten der Länder, des Bundesinnenministeriums, des Kanzleramts und des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) dienen.

Diese seien gebeten, im Rahmen des Corona-Schutzes ein verlässliches Verfahren zu verabreden. Ziel sei ein geregelter und Ländergrenzen übergreifender Sport- und Ligenbetrieb - idealerweise ab September.

"Wir haben im Sportbetrieb bisher gute Erfahrungen gemacht. Und die Sportorganisationen haben sich bei der Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen zum Gesundheitsschutz sehr verantwortlich gezeigt", sagte Stahmann (Grüne), die ergänzte: "Ich glaube, dass auch weitere Öffnungen vertretbar sind und das Infektionsgeschehen im Sport unter Kontrolle gehalten werden kann."

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