Bernard Tekpetey (l.) ist mit Bundesligist Fortuna Düsseldorf zurück im Training. Alle Vereine trainieren in Kleingruppen und halten Abstand, geduscht wird oft zu Hause. FOTO: DPA
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Bernard Tekpetey (l.) ist mit Bundesligist Fortuna Düsseldorf zurück im Training. Alle Vereine trainieren in Kleingruppen und halten Abstand, geduscht wird oft zu Hause. FOTO: DPA

Bundesligisten auf dem Trainingsplatz

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(dpa/sid). Bis Ende April ist die Saison in der Fußball-Bundesliga noch ausgesetzt. Die Deutsche Fußball-Liga hofft auf einen Wiederbeginn im Mai. Die Bundesligisten bereiten sich allmählich auf den Tag X vor. Ein Überblick:

Bayern München:Training ab Montag in Schichten, auf mehreren Plätzen und in Gruppen von fünf Spielern. Getrennte Anfahrt über die Tiefgarage, Aufteilung auf mehrere Kabinen, Spieler bekommen Essensboxen mit nach Hause und sollen zu Hause duschen.

Borussia Dortmund:Das Training wird in Kleingruppen abgehalten, auf Zweikämpfe wird verzichtet, die Abstandsregeln eingehalten. Die Einheit ist für 90 Minuten angesetzt. Die Spieler werden am Trainingsgelände nicht duschen, nicht essen und auch auf das Umziehen verzichten.

RB Leipzig:Der Herbstmeister trainiert bereits seit Donnerstag in Kleingruppen mit maximal vier Profis auf verschiedenen Spielfeldern.

Mönchengladbach:Die Borussia arbeitet in Gruppen mit gebotenem Abstand. Die Trainingsinhalte sind neben athletischen und koordinativen Inhalten Dinge wie zum Beispiel Passfolgen, Positionsspiele und Torabschlüsse.

Bayer Leverkusen:Die Werksprofis absolvierten eine Art "Zirkeltraining" mit verschiedenen Stationen. Dabei gab es Passübungen mit Flachpässen, Flugbällen, Volley-Rückgaben, Geschicklichkeitsübungen mit Ball, Dribblings um Hütchen und Stangen sowie Torabschlussübungen. Dazu wurden Lauf- und Sprintübungen gemacht.

Schalke 04:Es wird in Siebener-Gruppen trainiert, wobei großer Wert auf Einhaltung der Abstandsregeln gelegt wird. Es handelt sich allerdings nicht um ein normales Mannschaftstraining.

VfL Wolfsburg:Wie schon in der Vorwoche wurde bei den Niedersachsen am Montag in kleinen Gruppen trainiert. Teile der Übungseinheit fanden aber erstmals nicht nur in den Katakomben der Volkswagen-Arena statt, sondern auch auf dem Rasen im Innenraum.

SC Freiburg:Das Team von Trainer Christian Streich war auch am Montag noch im Homeoffice. Zeitnah wollen die Verantwortlichen eine Entscheidung über die Rückkehr auf den Rasen treffen.

TSG Hoffenheim:Die Kraichgauer kehrten am Montag "unter sorgfältigster Beachtung der aktuellen Hygiene- und Verhaltensvorgaben der Behörden" ans Trainingszentrum in Zuzenhausen zurück, dort wurden "rollierend in kleinen Gruppen" Übungseinheiten absolviert.

1. FC Köln:Es wurde nach fast drei Wochen Pause in Kleingruppen - zwei Gruppen mit jeweils acht Spielern, die zeitversetzt trainierten - agiert. Die Einheit fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Eine dritte Gruppe absolvierte Training zu Hause. Trainer Markus Gisdol hatte den Trainingsplatz mit Stangen in unterschiedliche Sektoren eingeteilt.

Union Berlin:Nach mehr als drei Wochen Pause nahm auch der Aufsteiger am Montag das Training auf dem Rasen wieder auf. Im Vordergrund standen zunächst Leistungstests, auf dem Feld sind jeweils immer nur wenige Profis gleichzeitig. Zum Umziehen standen zwei Kabinen zur Verfügung.

Hertha BSC:Bei Hertha trainierten die Profis ab Montag in kleineren Gruppen, die laut Klub gemäß der Regularien keinen Kontakt haben und auch nacheinander aufs Feld kommen. Es gibt keine Zweikämpfe, kein Training mit dem Ball. Die Spieler haben auch in der Kabine keinen Kontakt, ziehen sich nur kurz um, geduscht wird zu Hause.

FC Augsburg:Unter dem neuen Trainer Heiko Herrlich trainieren die Augsburger bereits seit 23. März in kleinen Gruppen und ohne Zweikämpfe. Laut Herrlich werden dabei alle Sicherheitsmaßnahmen beachtet.

FSV Mainz 05:Die Rheinhessen werden ab Dienstag in Kleinstgruppen und unter Ausschluss der Öffentlichkeit wieder auf dem Rasen trainieren.

Fortuna Düsseldorf:"Da sind wir wieder", twitterte die Fortuna am Montag und veröffentlichte ein paar Trainingsfotos, die die Profis bei der Arbeit mit deutlichem Abstand zum Teamkollegen zeigten.

Werder Bremen:Der Traditionsklub darf ab Dienstag in Vierer-Kleingruppen und unter strengen Auflagen wieder trainieren. "Wir haben uns zuvor bundesweit erkundigt, wie andere Länder bzw. Kommunen mit ähnlich lautenden Anträgen ihrer Profivereine umgehen und was wir zudem für zwingend notwendig erachten, um die Risiken für Spieler und Mitarbeiter so gering wie möglich zu halten", sagte Innensenator Ulrich Mäurer.

SC Paderborn:Die Spieler werden in Kleingruppen aufgeteilt, die sich jeweils eine Kabine mit einem eigenen Duschbereich teilen. Alle Materialien, die für den Trainingsbetrieb notwendig sind, werden in der jeweiligen Kabine bereitgestellt. Nach jeder Übungseinheit werden die Bereiche desinfiziert.

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