Rekordhaushalt

Bund fördert Sport mit 234 Millionen Euro

Der DOSB jubelte über die »großartige Unterstützung« und sprach von einem »Meilenstein«: Mit 46 Millionen Euro erhält der deutsche Sport im kommenden Jahr durch den Bund eine kräftige Aufstockung seiner Förderung. Allerdings ließ der Bund auch Wünsche offen und überraschte mit der Verteilung der Gelder. Für das Jahr 2019 wird der Haushalt nun die Rekordsumme von 234 Millionen Euro erhalten, im Jahr zuvor lag der Etat noch bei 188 Millionen. Die Steigerung von 46 Millionen Euro klingt nach viel, allerdings hatte es im Vorfeld Erwartungen bezüglich einer Steigerung von bis zu 80 Millionen Euro gegeben.

Der DOSB jubelte über die »großartige Unterstützung« und sprach von einem »Meilenstein«: Mit 46 Millionen Euro erhält der deutsche Sport im kommenden Jahr durch den Bund eine kräftige Aufstockung seiner Förderung. Allerdings ließ der Bund auch Wünsche offen und überraschte mit der Verteilung der Gelder. Für das Jahr 2019 wird der Haushalt nun die Rekordsumme von 234 Millionen Euro erhalten, im Jahr zuvor lag der Etat noch bei 188 Millionen. Die Steigerung von 46 Millionen Euro klingt nach viel, allerdings hatte es im Vorfeld Erwartungen bezüglich einer Steigerung von bis zu 80 Millionen Euro gegeben.

Dennoch bleibt unterm Strich für den deutschen Sport ein Batzen Geld, den der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) in erster Linie für seine Reform zur Spitzensportförderung nutzen wollte. Die dafür relevanten Posten steigen im Jahr 2019 allerdings nur um gut 20 Millionen Euro an. Dagegen wird viel Geld für Maßnahmen ausgegeben, die nicht zur Reform gehören. So erhält die Ski-WM 2021 in Oberstdorf im kommenden Jahr 7,3 Millionen Euro, die für die Modernisierung von Wettkampfstätten genutzt werden sollen. Der unabhängig vom DOSB arbeitende Verein Athleten Deutschland bekommt 450 000 Euro.

Der Behindertensport erhält insgesamt drei Millionen Euro mehr. Für die Austragung der Special Olympics 2023, der Olympischen Spiele für Sportler mit geistiger Behinderung, zahlt der Bund im kommenden Jahr 360 000 Euro. Sollte Berlin am Dienstag den Zuschlag für die Austragung in fünf Jahren erhalten, gibt der Bund für das Event bis zum Jahr 2024 insgesamt 35 Millionen Euro aus.

»Wesentliche Mehrbedarfe wurden vornehmlich für die unmittelbar den Athletinnen und Athleten und Trainerinnen und Trainern zu Gute kommenden Leistungen bewilligt«, erklärte Dagmar Freitag (SPD), Vorsitzende des Sportausschusses des Deutschen Bundestages. Das betreffe zum Beispiel die sieben Millionen Euro, die die Stiftung Deutsche Sporthilfe für die unmittelbare Athletenförderung erhalte.

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