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Der Niederländer Taco van der Hoorn kann seinen Ausreißer-Sieg vor dem nahenden Hauptfeld nicht fassen. AFP

Buchmann im Hauptfeld

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(sid/dpa). Die deutsche Rundfahrt-Hoffnung Emanuel Buchmann hat seine aufsteigende Form beim 104. Giro d’Italia bestätigt. Der Ravensburger vom deutschen Team Bora-hansgrohe kam auf der 187 km langen dritten Etappe von Biella nach Canale mit dem Hauptfeld auf Rang 66 ins Ziel und blieb in der Gesamtwertung erneut ohne Zeitverlust.

Den Sieg auf der ersten Bergetappe der Italien-Rundfahrt sicherte sich Ausreißer Taco van der Hoorn vom Team Intermarche-Wanty-Gobert. Der 27 Jahre alte Niederländer trotzte dem sich nähernden Hauptfeld auf der flachen Schlussgeraden und feierte seinen ersten Etappensieg auf der World Tour. Van der Hoorn war Teil einer Ausreißergruppe und setzte sich erst auf den letzten Kilometern von seinen verbleibenden Mitstreitern ab.

Der Buchholzer Nikias Arndt (DSM) war als 21. bester Deutscher. Max Walscheid (Neuwied/Qhubeka) konnte seinen achten Platz im Gesamtklassement nicht verteidigen und fiel auf Rang 144 zurück.

Nach dem Zeitfahren zum Auftakt und dem überwiegend flachen Teilstück am Sonntag kamen Buchmann die steilen Anstiege entgegen. Der Kletterspezialist konnte sich im dichten Hauptfeld jedoch keinen Vorteil erfahren und den Rückstand von 58 Sekunden auf den Gesamtführenden Filippo Ganna (Italien/Ineos) nicht verkürzen. Der Tour-Vierte von 2019 verzichtet in diesem Jahr auf die Frankreich-Rundfahrt, weil er sich beim sehr berg- und weniger zeitfahrlastigen Giro größere Erfolgschancen verspricht.

Am Dienstag führt die vierte Etappe über 186 km von Piacenza nach Sestola durch die Berge Norditaliens. Insgesamt müssen die Profis in den kommenden drei Wochen knapp 3500 Kilometer und 47 000 Höhenmeter zurücklegen, ehe der Sieger am 30. Mai in Mailand feststeht.

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