Hoppla: Aber auch im Fallen behält Bremens Theodore Gebre Selassie den Ball im Blick. FOTO: DPA
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Hoppla: Aber auch im Fallen behält Bremens Theodore Gebre Selassie den Ball im Blick. FOTO: DPA

Bremen mit Remis zufrieden

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(sid). Werder Bremen hat den Sprung auf Platz vier der Fußball-Bundesliga verpasst. Die Mannschaft von Trainer Florian Kohfeldt kam im Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim nicht über ein 1:1 (1:1) hinaus, blieb damit aber im vierten Spiel hintereinander ungeschlagen. Im zweiten Sonntagsspiel gewann der VfL Wolfsburg mit 2:1 gegen Aufsteiger Arminia Bielefeld.

Maximilian Eggestein (5.) brachte Bremen zwar früh in Führung, doch Dennis Geiger (22.) glich noch in der ersten Halbzeit für die Kraichgauer aus. "Es ist ein guter Punkt für uns. Wir haben in der ersten Halbzeit fußballerisch vielleicht das Beste in diesem Jahr gespielt. Wir sind zufrieden mit einem Punkt", sagte Werder-Kapitän Niklas Moisander. Hoffenheims Geiger ärgerte sich hingegen: "Wir sind ganz schlecht ins Spiel gekommen. In der zweiten Hälfte haben wir Herz gezeigt und sind so aufgetreten, wie wir es von Anfang an wollten", sagte der TSG-Torschütze bei Sky.

Beide Mannschaften lieferten sich im ansonsten menschenleeren Weserstadion ein intensives und temporeiches Duell, in dem Hoffenheim insgesamt die besseren Chancen verbuchen konnte. Drei Tage nach dem 2:0-Erfolg in der Europa League gegen Roter Stern Belgrad fehlte dem Team von Coach Sebastian Hoeneß vor dem Tor aber der letzte Punch. Damit liegt Bremen in der Tabelle weiterhin einen Punkt vor der TSG.

Bremens Vorbereitung auf die Partie war durch den positiven COVID-19-Test bei U21-Nationalspieler Felix Agu gehörig durcheinander geraten. Das gesamte Team hatte sich am Donnerstag in eine freiwillige Quarantäne begeben, bis es am Freitagnachmittag Entwarnung gab: Sämtliche Testergebnisse fielen negativ aus, der Trainingsbetrieb konnte wieder aufgenommen werden.

"Ich mache mir keine Sorgen, dass es einen negativen Einfluss auf das Spiel nehmen kann", hatte Bremens Sportchef Frank Baumann angekündigt - und sollte zunächst Recht behalten. Gleich mit dem ersten Angriff ging Werder in Führung. Nach scharfer Hereingabe von Gebre Selassie fackelte Eggestein keine Sekunde und ließ TSG-Keeper Philipp Pentke, der kurzfristig für Oliver Baumann (Magenprobleme) einsprang, keine Chance. Und Hoffenheim? Die Kraichgauer zeigten sich vom Traumstart der Bremer keinesfalls geschockt. Die TSG-Spieler provozierten immer wieder frühe Bremer Ballverluste, sodass der Ausgleich in dieser Phase fast zwangsläufig fiel. Geiger nagelte ein Zuspiel von Sebastian Rudy unhaltbar unter die Latte. Allerdings: Das war’s auch schon gewesen.

Der VfL Wolfsburg kann doch noch gewinnen: Dank eines Doppelschlags innerhalb von 82 Sekunden durch Topstürmer Wout Weghorst (19.) und Maximilian Arnold (20.) haben die Wölfe am fünften Spieltag endlich den ersten Saisonsieg in der Bundesliga geholt. Die Mannschaft von Trainer Oliver Glasner gewann verdient gegen Aufsteiger Arminia Bielefeld zu Hause mit 2:1 (2:0). Das Tor von Weghorst vor 4519 Fans war dabei der erste Treffer überhaupt in Wolfsburg in dieser Saison. Für Bielefeld war der Anschluss von Sven Schipplock (80.) zu wenig.

"Uns fällt ein kleiner Stein vom Herzen. Ich hoffe, dass sich die Mannschaft in die richtige Richtung entwickelt", sagte Glasner nach dem Heimsieg, der den VfL-Spielern nach Abpfiff sogar eine kleine Ehrenrunde wert war.

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