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Bradl holt in Valencia Punkte

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(dpa). Die lange Wartezeit für Suzuki könnte bald vorbei sein. Mit seinem ersten Sieg in der MotoGP sorgte Werkspilot Joan Mir beim Grand Prix von Europa für eine Vorentscheidung in der Weltmeisterschaft. Der 23-jährige Spanier vergrößerte seinen Vorsprung in der Gesamtwertung auf 37 Zähler und könnte am kommenden Wochenende vorzeitig den Titel holen. Es wäre der erste WM-Sieg für Suzuki in der neuen MotoGP-Viertakt-Ära. Der bis dato letzte Titel des japanischen Herstellers in der Königsklasse liegt 20 Jahre zurück.

Mit dem Sieg beseitigte Mir einen Makel in seiner bisher überraschend guten Saison. Denn obwohl er bereits vor dem Rennen in Valencia die Meisterschaft anführte, hatte er in der MotoGP noch kein Rennen gewonnen. Mit konstant guten Ergebnissen kämpfte sich der ehemalige Moto3-Weltmeister nun an die Spitze.

Zwei Rennen sind in der laufenden Saison noch zu fahren. Mir führt die Fahrerwertung mit 162 Punkten an. Suzuki-Teamkollege Alex Rins (Spanien), der am Sonntag Zweiter wurde, und Yamaha-Pilot Fabio Quartararo (Frankreich) liegen bereits 37 Punkte zurück. Bei 25 Punkten für einen Sieg sind die Herausforderer auf das Pech des WM-Führenden angewiesen.

Von Siegen und WM-Titeln können die deutschen Motorradpiloten aktuell nur träumen. Honda-Ersatzpilot Stefan Bradl kassierte im Rennen der MotoGP als Zwölfter zwar einige Punkte, doch der Rückstand auf die Spitze war erneut groß. Nach 27 Runden fehlten dem 30-jährigen Zahlinger mehr 24 Sekunden auf den Sieger. Ähnlich erging es Landsmann Marcel Schrötter beim Rennen der Moto2. Der 27-jährige Landsberger beendete das erste von zwei Rennen in Valencia auf der 13. Position.

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