Tischtennis

Boll und Co. hoffen auf Medaillenregen

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(sid). Timo Boll und die deutschen Tischtennis-Asse hoffen bei der EM ab Dienstag in Warschau auf einen Medaillenregen als Appetitmacher für die Olympia-Wettbewerbe in Tokio (23. Juli bis 8. August). In Polens Hauptstadt gehören die Aktiven des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB) nach ihren drei Titelerfolgen 2018 in Alicante gleich in vier der fünf Konkurrenzen wieder zum engeren Favoritenkreis.

Rekordgewinner Boll (Düsseldorf) kann sich an der Weichsel Chancen auf seinen nächsten Coup machen. Als Weltranglistenelfter muss die frühere Nummer eins aufgrund ansteigender Form den topgesetzten WM-Zweiten Mathias Falck (Schweden/Rang acht) und seinen deutschen Dauerrivalen Dimitrij Ovtcharov (Hameln/Orenburg/neun) nicht fürchten.

Sollte bei einem planmäßigen Verlauf außerdem Ex-Doppelchampion Patrick Franziska (Saarbrücken) ins Halbfinale einziehen, wäre den DTTB-Stars mindestens ein Platz im Endspiel sicher. Das Finale ist für Boll und Franziska auch im Doppel das Ziel.

Der Titel, den in Alicante die in Warschau nur im Einzel aufschlagenden Ruwen Filus aus Florstadt und Han Ying (Düsseldorf/Tarnobrzeg) gewannen, wäre zugleich auch ein starkes Signal der beiden Tokio-Starter für den Medaillenkampf bei der Olympia-Premiere des gemischten Doppels in Nippon.

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