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Bobic bekennt sich zur Eintracht

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(sid). Sportvorstand Fredi Bobic vom Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt lassen die Gerüchte um einen Wechsel zu Hertha BSC kalt. »Ich kann dazu gar nichts groß sagen. Ich lese auch nur die Zeitungen und höre die Medien«, sagte der 49-Jährige bei Sky Sport News: »Ich hab mich nur fokussiert auf die Eintracht die ganze Zeit, und das werde ich auch weiterhin machen. Schließlich stehe ich hier in Lohn und Brot.«

Gänzlich ausschließen wollte Bobic einen Wechsel zur Hertha aber auch nicht. »Ich weiß nicht, was die Zukunft bringt. Das muss ich ganz offen sagen. Aber das habe ich auch schon immer gesagt - ob das vor einem oder zwei Jahren war«, erklärte der einstige Angreifer, der von 2003 bis 2005 für die Berliner stürmte.

Was die Zukunft bringe, »weiß kein Mensch«, so Bobic weiter, aber klar sei, »dass ich sehr glücklich bin mit dem Job, den ich hier mache.« Bobic ist seit Juni 2016 Sportvorstand bei der Eintracht, sein Vertrag läuft noch bis Sommer 2023. Dennoch hatten zuletzt mehrere Medien spekuliert, dass er bei der Hertha die Nachfolge des entlassenen Managers Michael Preetz antreten könnte.

Unterdessen sieht Bobic die Rückkehr von Luka Jovic als eine »Win-win-Situation« und will derzeit nicht über einen möglichen Rückkauf spekulieren. »Träume kann man immer haben, das ist ganz normal. Erst mal ist er Spieler von Real Madrid. Wir haben zum richtigen Zeitpunkt diese Konstellation so gefunden. Die Leihe gibt unserer Mannschaft Stabilität«, sagte Bobic. Der Serbe ist derzeit für ein halbes Jahr ausgeliehen.

In seinen bisherigen vier Einsätzen kam der 23 Jahre alte Jovic immer als Joker von der Bank. »Wir sind jetzt in einer Luxus-Situation und können ihn von der Bank bringen. Er muss noch ein bisschen was nachholen, er ist aber auch sehr geduldig«, beschrieb Bobic. Trainer Adi Hütter baut derzeit auf ein System mit lediglich einem Stürmer. Diesen Posten bekleidet der Portugiese André Silva, der in der laufenden Bundesliga-Saison schon 16 Tore erzielt hat.

Fest ist dagegen der nächste Neuzugang für die neue Spielzeit 2021/22: Sturmtalent Ali Akman kommt zum 1. Juli zu den Hessen und unterschreibt einen Vertrag bis Sommer 2025. Der 18-Jährige spielt derzeit beim türkischen Zweitligisten Bursaspor. »Mit Ali Akman haben wir eines der größten Talente im türkischen Fußball für uns gewinnen können«, sagte Bobic. Man wolle Akman »aufbauen und entwickeln«.

Die Personalplanungen schreiten damit voran: In der vergangenen Woche hatte die Eintracht bereits die Verpflichtung von Christopher Lenz von Union Berlin verkündet. Lenz unterschrieb bis 2024.

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