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Bloß nicht Liverpool mit Jürgen Klopp

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Borussia Dortmund und Bayern München fürchten Vorjahresfinalist FC Liverpool mit Jürgen Klopp, Schalke 04 droht ein Gigant wie Titelverteidiger Real Madrid oder Manchester City: Die drei Champions-League-Achtelfinalisten aus der Fußball-Bundesliga sehen der Auslosung der ersten K.-o.-Runde der Königsklasse am heutigen Montag (12.00 Uhr) mit mulmigen Gefühlen entgegen.

Borussia Dortmund und Bayern München fürchten Vorjahresfinalist FC Liverpool mit Jürgen Klopp, Schalke 04 droht ein Gigant wie Titelverteidiger Real Madrid oder Manchester City: Die drei Champions-League-Achtelfinalisten aus der Fußball-Bundesliga sehen der Auslosung der ersten K.-o.-Runde der Königsklasse am heutigen Montag (12.00 Uhr) mit mulmigen Gefühlen entgegen.

Ein Wiedersehen mit Ex-Coach Klopp »muss es nicht sein«, sagte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke, »auch wenn wir dran wären.« Schließlich hat die Borussia nach dem bitteren Viertelfinal-Aus in der Europa League 2016 (1:1/3:4) noch eine Rechnung mit den Reds offen. Liverpool aber, betonte der einstige Klopp-Zögling Mario Götze, »wäre tough«.

Klopp geht die Sache betont gelassen an. »Mir ist wurscht, wen wir ziehen«, sagte er. Ein Duell mit seiner alten Liebe BVB ist für Liverpool mit 17,6 Prozent übrigens am wahrscheinlichsten; das hat der spanische Statistik-Blogger Fran Martinez errechnet.

Die Bayern bekommen es demnach am ehesten mit Atletico Madrid zu tun (17,9 Prozent), Schalke mit Pep Guardiolas ManCity (27,8). Bayern-Coach Niko Kovac erwartet das Los »mit Spannung«. Ob Liverpool, Atletico, Manchester United oder Tottenham Hotspur – »das ist alles Topniveau, nicht nur europaweit, sondern weltweit. Wir werden uns strecken müssen.« Vom Finale am 1. Juni in Madrid will noch keiner sprechen. Als Gruppensieger haben die Bayern wie Dortmund den »kleinen Vorteil« (Kovac), nach dem Hinspiel (12./13. und 19./20. Februar) die entscheidende Begegnung (5./6. und 12./13. März) zu Hause austragen zu dürfen.

Wiederholungen von Gruppenduellen sind in der ersten K.-o.-Runde ebenso ausgeschlossen wie nationale Begegnungen, das gilt auch für die Europa League. Dort bekommen Eintracht Frankfurt und Bayer Leverkusen am Montag (13.00 Uhr) ihre Gegner fürs Sechzehntelfinale (12./14. und 20./21. Februar) zugelost. Beide Teams sind als Gruppensieger gesetzt. Die nominell härtesten Gegner aus Topf 2 sind die Champions-League-Absteiger FC Brügge, Galatasaray Istanbul, Schachtjor Donezk und Viktoria Pilsen.

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