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Noch Arbeitskollegen: HSV-Sportdirektor Ralf Becker (l.) und Coach Hannes Wolf.

Bizarres Verwirrspiel um HSV-Trainer

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(sid). Hannes Wolf verzog keine Miene. Der Noch-Trainer des gestrauchelten Hamburger SV stand auf dem Übungsplatz und spulte sein Programm ab, als wäre nichts gewesen. Von den Schlagzeilen seines vermeintlich beschlossenen Rauswurfs im Sommer ließ er sich äußerlich nichts anmerken. "HSV-Trainer muss gehen - Wolf weg!", titelte "Bild online" am Mittwoch und zitierte Sportvorstand Ralf Becker mit den Worten: "Wir mussten am Ende überlegen, was das Beste für den HSV ist." Es dauerte nicht lange, bis der HSV das angeblich feststehende Aus dementierte.

"Hannes Wolf ist weiterhin Trainer", sagte ein Klub-Sprecher. Die Aussagen von Vorstandschef Bernd Hoffmann vom Vortag hätten weiter Bestand: Man werde nach dem "überflüssigsten Nicht-Aufstieg der Fußball-Geschichte" zunächst "mit Hannes Wolf sprechen, nicht über ihn", hatte Hoffmann gesagt. Auf jeden Fall waberten bereits die Namen möglicher Nachfolger durch den Volkspark. Häufig fiel der Name Dieter Hecking (noch Gladbach). Aber auch Alexander Zorniger (zuletzt Bröndby) und Peter Stöger (zuletzt Dortmund) gelten als potenzielle Kandidaten. (Foto: dpa)

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