20 Prozent Auslastung

Bis zu 14 000 Fans im Münchner Stadion erlaubt

(sid). Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft kann ihre drei EM-Gruppenspiele in München vor Publikum austragen. In der Arena sollen rund 14 000 Zuschauer zugelassen werden. Dies verkündete der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Freitag in München nach einer Sitzung des Kabinetts. Die Zahl entspricht 20 Prozent der Kapazität des Stadions, die bei internationalen Spielen bei 70 000 liegt.

»Die Fußball-EM ist eine Sondersituation«, sagte Söder, sie könne auch »ein Pilot- und Probelauf sein für weiteren Profisport in Deutschland.« Es sei »vertretbar«, Zuschauer in München »unter einem strengen Hygienekonzept« zuzulassen. Das bedeutet: Die Besucher müssen getestet sein und eine Maske tragen. »Wir wären ein schlechtes Gastgeberland, wenn wir diese 14 000 Zuschauer nicht hätten zulassen können«, sagte der bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler).

Die UEFA hatte bei der Zusage für den deutschen Spielort eine Zahl von mindestens 14 500 Zuschauern gefordert und schon eine entsprechende Anzahl von Eintrittskarten verlost. München hatte aber mit Rücksicht auf die Corona-Pandemie keine Garantie abgegeben.

Das erste Spiel der DFB-Auswahl findet am 15. Juni statt, Gegner ist Weltmeister Frankreich. Es folgen die Partien gegen Europameister Portugal (19. Juni) sowie gegen Ungarn (23. Juni). Danach ist München außerdem Schauplatz eines Viertelfinales (2. Juli).

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