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Bestandsschutz für drei Clubs

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(dpa). Die Deutsche Fußball Liga möchte die sogenannte 50+1-Regel in ihrer jetzigen Form unbedingt erhalten. In ihrer Stellungnahme an das Bundeskartellamt verteidigte die DFL ausdrücklich die Ausnahmeregelung für die drei Bundesliga-Clubs Bayer Leverkusen, TSG 1899 Hoffenheim und VfL Wolfsburg. Das berichteten am Samstag die ARD-»Sportschau« und der »kicker«, denen das 16-seitige Schreiben vorliegt.

Der Dachverband der 36 Proficlubs wünscht sich darin »lösungsorientierte Gespräche« mit dem Kartellamt. In welche Richtung diese Gespräche gehen sollen, stellte die DFL aber bereits klar. Es solle auch »um Möglichkeiten und Formen von Bestandsschutz« für Clubs wie Leverkusen, Hoffenheim und Wolfsburg gehen. Denn: »Die mit der Grundregel verfolgten Ziele werden nicht durch die erteilten Förderausnahmen konterkariert«, heißt es in dem Schreiben. Öffentlich kommentieren wollte die DFL dies am Wochenende nicht.

Die nur im deutschen Profifußball geltende 50+1-Regel soll den Einfluss externer Investoren auf einen Club begrenzen. Denn sie besagt, dass ein Mutterverein immer die Mehrheit der Stimmenanteile besitzen muss, wenn er seinen Profifußball-Betrieb in eine Kapitalgesellschaft ausgegliedert hat.

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