Hammerlose auf dem Weg ins Champions-League-Finale für die Bayern: Thomas Müller dazu in seiner typischen Art: "Noch sind wir nicht in Lissabon, noch treffen wir nicht auf Neapel oder Barcelona. Das Kommentieren ungelegter Eier überlasse ich daher lieber anderen." DPA
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Hammerlose auf dem Weg ins Champions-League-Finale für die Bayern: Thomas Müller dazu in seiner typischen Art: "Noch sind wir nicht in Lissabon, noch treffen wir nicht auf Neapel oder Barcelona. Das Kommentieren ungelegter Eier überlasse ich daher lieber anderen." DPA

Beschwerlicher Königsweg

  • vonSID
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Das Finalturnier der Champions League ist ausgelost. Für Bayern München führt der Weg zum Triple möglicherweise über Barcelona und Manchester, RB Leipzig trifft im Viertelfinale auf Atletico Madrid.

Kein Spaziergang zum Triple für den FC Bayern, unbequemes Los für RB Leipzig: Die beiden verbliebenen deutschen Vertreter stehen im Geister-Turnier der Champions League vor kniffligen Aufgaben. Wie die Auslosung des Events am Freitag in Nyon ergab, bekommen es die Sachsen im Viertelfinale (13. August) in Lissabon mit Atletico Madrid zu tun, die Münchner würden einen Tag später gegen den FC Barcelona um Lionel Messi oder SSC Neapel um das Halbfinale kämpfen.

Voraussetzung dafür ist, dass die Bayern wie erwartet das Achtelfinal-Rückspiel am 8. August in der heimischen Allianz Arena gegen den FC Chelsea (Hinspiel 3:0) überstehen. Gelingt dies und werden nach dem Umzug in die portugiesische Hauptstadt auch Barca oder Napoli bezwungen, würde auf die Bayern im Semifinale (18./19. August) der Sieger aus dem Achtelfinale Manchester City gegen Real Madrid oder der Gewinner aus Juventus Turin gegen Olympique Lyon warten.

In München wollten sie nach der Auslosung noch nicht gleich vom Königsklassen-Titel sprechen, erst einmal gelte alle Konzentration dem Chelsea-Spiel. "Was danach kommen würde, wären auch zwei schwere Spiele. Der FC Barcelona und SSC Neapel sind zwei gute Mannschaften", sagte Bayern-Vorstand Andreas Jung: "Es gibt in Europa unter den Top-Klubs kein leichtes Spiel mehr." Und dennoch träumen die Fans spätestens nach dem Gewinn des DFB-Pokals am vergangenen Wochenende und dem 13. Double vom Dreifach-Triumph als Krönung der Corona-Saison.

Das deutsche Duell mit Leipzig, das schon im Viertelfinale möglich gewesen wäre, kann es für die Bayern derweil nun erst im Endspiel am 23. August geben. Sollte RB Atletico bezwingen, müsste das Team von Trainer Julian Nagelsmann in der Vorschlussrunde gegen den Sieger aus dem Viertelfinale Atalanta Bergamo gegen Paris St. Germain antreten und würde in einem möglichen Finale den Sieger der anderen Seite herausfordern. Alle Spiele in Lissabon werden nur in einer Partie ohne Rückspiel entschieden.

RB war insgesamt zufrieden. "Unser Ziel ist es, Atletico zu schlagen. Es sind nur zwei Spiele bis zum Finale", sagte Sportdirektor Markus Krösche, denn die Pressingmaschine Atletico ist sicher ein anspruchsvolles Los, aber auch ohne den zu Chelsea abgewanderten Timo Werner eine machbare Aufgabe. "Wir werden Lösungen finden, haben einen sehr guten Trainer und eine gute Mannschaft", so Krösche bei Sky, nachdem sein Team vor dem Corona-Lockdown bereits Tottenham Hotspur im Achtelfinale rausgeworfen hatte.

Bei der Ziehung am Freitag am Sitz der Europäischen Fußball-Union (UEFA) konnten somit nur zwei Viertelfinals definitiv festgelegt werden. Die übrigen Paarungen hängen vom Ausgang der verbleibenden Achtelfinal-Rückspiele ab. Neben den klar in Führung liegenden Bayern geht Manchester City mit einem 2:1-Polster ins zweite Duell mit Real, Barca mit einem 1:1 gegen den SSC Neapel, Juve hofft gegen Olympique Lyon (0:1) auf Cristiano Ronaldo.

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