Eisschnelllauf

Beckert jubelt über Bronze

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(sid). Patrick Beckert beglich auf dem schnellsten Eis der Welt seine offene WM-Rechnung mit Bronze, Claudia Pechstein erreichte das selbst gesteckte Ziel: Deutschlands beste Eisschnellläufer griffen bei der Einzelstrecken-WM in Salt Lake City zwar nicht in die Weltrekord-Jagd ein, lieferten aber dennoch pünktlich zum Saisonhöhepunkt ab.

In 12:47,934 Minuten verbesserte Beckert seinen eigenen deutschen Rekord über die 10 000 m um fast fünf Sekunden und holte sein insgesamt drittes WM-Bronze über die längste Einzelstrecke. "Ich bin extrem glücklich über die Medaille", sagte Beckert, der 2019 bei der WM in Inzell das Podest um zwei Tausendstelsekunden verpasst hatte.

Zufrieden konnte auch Pechstein sein. Die 47 Jahre alte Berlinerin lief auf ihrer Spezialstrecke 5000 m in 6:55,01 auf Rang acht. Die Russin Natalia Woronina siegte in 6:39,02 in Weltrekordzeit. Vom 1000-m- Weltrekord des Russen Pawel Kulischnikow (1:05,69) war Nico Ihle weit entfernt. Der Chemnitzer lief in 1:07,10 aber Saisonbestzeit und freute sich über Platz sieben.

(dpa). Die deutschen Slalom-Fahrerinnen sind weiter in der Krise. Lena Dürr konnte ihre gute Form am Sonntag nicht bestätigen und schied im zweiten Durchgang in Kranjska Gora nach einem Einfädler aus. In Abwesenheit der Weltcup-Führenden Mikaela Shiffrin holte sich die Favoritin Petra Vlhova ihren dritten Slalom-Sieg in Serie.

Die Slowakin profitierte allerdings vom Sturz der weit in Führung liegenden Schwedin Anna Swenn Larsson, die mit fast einer Sekunde Vorsprung auf Vlhova ins Finale gestartet war. Zweite in Slowenien wurde Wendy Holdener aus der Schweiz vor der Österreicherin Katharina Truppe. Tags zuvor war Dürr als 23. im Riesenslalom zum zweiten Mal in dieser Saison in die Punkteränge gefahren und wollten den Schwung eigentlich mitnehmen, was aber nicht gelang.

Überhaupt nicht rund lief es bei Ackermann. Für die 30-Jährige Oberstdorferin war der erste Lauf vor allem im steilen Zielhang ein einziger Kampf, der zunächst auf Rang 26 endete. Im finalen Durchgang fuhr sie etwas besser, am Ende konnte sie aber nur zwei Plätze gut machen.

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