+
Nicht zu bremsen: Bayern-Stürmer Kingsley Coman (M.) schießt das 2:0 in Cottbus und bereitet das erste Tor vor, links Paul Gehrmann, verdeckt Tobias Hasse. (dpa)

DFB-Pokal

Bayern-Stürmer Coman sorgt für die Entscheidung

  • schließen

(sid). Wieder spielerische Mängel und ein langes Zittern: Titelverteidiger Bayern München hat im DFB-Pokal mit mehr Mühe als gedacht die erste Hürde genommen. Der Doublesieger kam in der ersten Hauptrunde beim mutigen Viertligisten Energie Cottbus zu einem erst am Ende deutlichen 3:1 (1:0) und machte deutlich, wie nötig weitere Neuverpflichtungen sind. Vorne fehlte die Effizienz.

Vor 20 600 Zuschauern im restlos ausverkauften Stadion der Freundschaft erzielten Robert Lewandowski (39.), Kingsley Coman (64.) und Leon Goretzka (85.) die Tore für den 19-maligen Pokalsieger. In der Nachspielzeit verkürzte Berkan Taz per Foulelfmeter (90.+2). Für Lewandowski war es der 34. Pokaltreffer. Damit zog der Pole in der Liste der noch aktiven Pokaltorschützen wieder mit dem führenden Peruaner Claudio Pizarro (Werder Bremen) gleich.

Bayern-Trainer Niko Kovac hatte die Partie gegen den Regionalligisten äußerst ernst genommen und seine Stars nicht geschont. Vorne begann Robert Lewandowski, Thomas Müller und Kingsley Coman kamen über die Flügel. In der Zentrale verteidigte Weltmeister Benjamin Pavard neben Niklas Süle. Jerome Boateng, Leon Goretzka und Serge Gnabry saßen auf der Bank.

Auch wenn Rekordtransfer Lucas Hernandez nach seiner Knieverletzung in der 89. Minute sein Pflichtspiel-Debüt gab, kommt München um weitere Neuzugänge nicht herum. Schon im Anflug soll Ivan Perisic von Inter Mailand sein. Der Kroate absolvierte bereits am Montag den Medizincheck, soll zunächst ausgeliehen werden und wird am Mittwoch erwartet. Einem spanischen Medienbericht zufolge verhandeln die Münchner zudem mit dem FC Barcelona über eine Leihe des Brasilianers Philippe Coutinho. Im Gespräch sei ein Leihgeschäft mit anschließender Kaufoption, meldete der katalanische Radiosender RAC1. Die Verhandlungen seien bereits weit fortgeschritten, hieß es.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare