Ticket-Händler

FC Bayern siegt vor Gericht

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(dpa). Im Streit mit einem Ticket-Händler hat das Landgericht München I einer Klage des FC Bayern München überwiegend stattgegeben. Wie die Kammer am Montag mitteilte, darf der Beklagte die Eintrittskarten der FC Bayern München AG zu kommerziellen Zwecken nicht weiterverkaufen. Er muss außerdem Schadensersatz zahlen.

Im konkreten Fall hatte der deutsche Fußball-Rekordmeister beim Beklagten im Februar 2019 zu Testzwecken zwei Eintrittskarten für das Heimspiel im Champions-League-Viertelfinale gegen den FC Liverpool gekauft. Der Originalpreis lag bei insgesamt 1200 Euro - bezahlt wurde jedoch mehr als das Fünffache, nämlich 6500 Euro.

Der Testkäufer bekam mit den Tickets auch noch ein Anschreiben des Beklagten, gegebenenfalls bei Einlasskontrollen am Stadion zu lügen und zu sagen, dass man vom Erstkäufer zum Spiel eingeladen wurde. Die betreffenden Eintrittskarten waren individuell unter anderem mit dem Namen des Erstkäufers bedruckt. Der FC Bayern untersagt in seinen allgemeinen Geschäftsbedingungen jedoch, mit seinen Tickets zu handeln.

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