Bayern schrammt an Blamage vorbei

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Bayern München hat sich im Dauerregen von Osnabrück ins Achtelfinale des DFB-Pokals gemüht. Der deutsche Rekordmeister kam beim Regionalligisten SV Rödinghausen zu einem wenig schmeichelhaften 2:1 (2:0) – nach dem 1:0 in der ersten Runde beim Dorfklub SV Drochtersen/Assel die nächste glanzlose Pokal-Vorstellung des Teams von Trainer Niko Kovac.

Bayern München hat sich im Dauerregen von Osnabrück ins Achtelfinale des DFB-Pokals gemüht. Der deutsche Rekordmeister kam beim Regionalligisten SV Rödinghausen zu einem wenig schmeichelhaften 2:1 (2:0) – nach dem 1:0 in der ersten Runde beim Dorfklub SV Drochtersen/Assel die nächste glanzlose Pokal-Vorstellung des Teams von Trainer Niko Kovac.

Liga-Sorgenkind Hannover 96 erlebte eine weitere bittere Enttäuschung. Nach frustrierenden Wochen unterlag die Mannschaft von Trainer Andre Breitenreiter auch dem Niedersachsen-Rivalen VfL Wolfsburg mit 0:2 (0:1). Hertha BSC Berlin setzte sich zudem beim Zweitligisten Darmstadt 98 glanzlos mit 2:0 (1:0) durch, das mit zuletzt fünf Pleiten arg gebeutelte Ligaschlusslicht Fortuna Düsseldorf atmete nach dem 5:1 (4:1) beim Viertligisten SSV Ulm kräftig durch. Der FC Augsburg setzte sich nach Verlängerung mit 3:2 gegen den FSV Mainz durch.

Zweitligist Hamburger SV gewann auch das zweite Spiel unter dem neuen Trainer Hannes Wolf und setzte sich beim drittklassigen SV Wehen Wiesbaden mit 3:0 (1:0) durch. Der 1. FC Heidenheim gewann das Zweitligaduell gegen den SV Sandhausen mit 3:0 (2:0), Ligarivale SC Paderborn erledigte seine Pflichtaufgabe beim Fünftligisten BSG Chemie Leipzig zudem mit 3:0 (2:0).

Dem zweiten Anzug der Bayern bereitete die Hürde Rödinghausen deutlich mehr Mühe als erwartet, ohne ein halbes Dutzend verletzter oder angeschlagener Stars war München angetreten. Zwar hatten Sandro Wagner (8.) und Thomas Müller (13., Foulelfmeter) früh eine standesgemäße Führung herausgeschossen. Doch schwierige Platzverhältnisse, die schwache Chancenverwertung und vor allem der Anschlusstreffer von Linus Meyer (49.) sorgten für einen keineswegs souveränen Auftritt der Bayern.

Hannover fehlte in einer wenig ansehnlichen Partie erneut die Durchschlagskraft. Admir Mehmedi brachte den VfL, Pokalsieger von 2015, mit einem strammen Schuss unter die Latte früh in Führung (20.), die Gastgeber hatten den Treffer mit schwachem Defensivverhalten begünstigt – und stellten sich beim 0:2 durch Wout Weghorst (90.+3) nicht viel besser an.

In Darmstadt brach Vedad Ibisevic 37 Sekunden nach seiner Einwechslung den Bann für die Hertha. Der Kapitän traf in der 64. Spielminute für die Berliner, die zuvor extrem viel Mühe mit den tapfer kämpfenden Lilien hatten. Das zweite Tor erzielte Maximilian Mittelstädt (88.). Düsseldorf verhinderte in Ulm eine erneute Überraschung des Pokalsiegerbesiegers. Der SSV hatte in der ersten Runde sensationell Eintracht Frankfurt, den Cup-Gewinner der Vorsaison, mit 2:1 ausgeschaltet. Für die Fortuna war es ein kleiner Schritt aus der Krise.

Der Hamburger SV gewann beim Drittligisten SV Wehen Wiesbaden mit 3:0 (2:0), musste dabei aber mehr zittern, als es das Ergebnis aussagt. Nach beiden Toren von Pierre-Michel Lasogga (21., 51.) zündeten HSV-Anhänger im Gästeblock Pyros. Die Partie wurde zweimal unterbrochen, ein Spielabbruch bei einem weiteren Vergehen drohte.

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