Bayerns Leroy Sane (l.) - hier im Duell mit dem Mainzer Phillipp Mwene - trifft zum zwischenzeitlichen 2:2. FORO: DPA
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Bayerns Leroy Sane (l.) - hier im Duell mit dem Mainzer Phillipp Mwene - trifft zum zwischenzeitlichen 2:2. FORO: DPA

Bayern drehen nach der Pause auf

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Den Bayern drohte gegen freche Mainzer ein kapitaler Fehlstart, doch dann schlug der Triple-Gewinner zurück. Mit einem 5:2 verteidigte der Rekordmeister die Bundesliga-Spitze.

Robert Lewandowski klatschte erleichtert seine Teamkollegen ab. Mit einem weiteren Doppelpack hatte der Weltfußballer entscheidenden Anteil daran, dass Bayern München einen krachenden Fehlstart seines Unternehmens Triple-Verteidigung 2021 gerade noch verhindert hat. Der Titelsammler hatte beim 5:2 (0:2) gegen den FSV Mainz 05 viel mehr Probleme als erwartet. Doch auf die Mentalität des FC Nimmersatt wie auf Lewandowski war Verlass.

Jonathan Burkardt (32.) und Alexander Hack (44.) brachten den frechen Außenseiter, der keines seiner jüngsten sechs Pflichtspiele gewonnen hatte, verdient in Führung. Doch die Münchner kamen auch nach dem achten Rückstand in der Liga in Serie zurück und verhinderten die erste Heimpleite seit über 13 Monaten: Mittelfeld-Boss Joshua Kimmich (50.), Leroy Sane (56.), Niklas Süle (70.) und eben Lewandowski (75., Foulelfmeter/82.) trafen.

Der Mainzer Interimscoach Jan Siewert, Platzhalter für den neuen Trainer Bo Svensson, wollte die Bayern mutig "unter Druck setzen" - und das tat seine Mannschaft bravourös. Das neuformierte Münchner Mittelfeld mit Kimmich, der erstmals seit Anfang November in der Startelf stand, und Corentin Tolisso hatte kam häufig nicht hinterher.

Schon in der fünften Minute musste Bayern-Kapitän Manuel Neuer erstmals gegen Burkardt retten. In der Folge entwickelte sich ein Spiel, das viel offener war als von allen erwartet. Beim 0:1 fühlte sich Jerome Boateng von Burkardt regelwidrig gerempelt; der Rekordmeister protestierte lautstark, aber vergeblich. Lewandowski hatte den Ausgleich auf dem Fuß (36.). Doch Profidebütant Finn Dahmen, der FSV-Stammkeeper Robin Zentner (Rücken) gut vertrat, parierte stark. Schon Robin Quaison hätte erhöhen können (40.), was dann Hack nach dem Freistoß von Daniel Brosinski per Kopf tat.

Nach der Pause verhinderte Neuer gegen 05-Kapitän Danny Latza das 0:3 (48.). Es war der endgültige Weckruf für die Bayern, die mit dem eingewechselten Leon Goretzka im Mittelfeld stabiler standen. Lewandowski legte für Kimmich auf, der per Kopf zum Anschluss traf. Der Mittelfeld-Chef bereitete für Sane vor, der aus 18 Metern vollstreckte. Mainz blieb mutig, Quaison traf die Latte (59.). Erst ein Gewaltschuss von Süle wendete letztlich das Blatt. Ein Foul von Leandro Barreiro an Serge Gnabry führte zum Elfer, den "Lewa" sicher zu seinem 18. Saisontreffer verwandelte. Gnabry humpelte danach angeschlagen vom Platz (Schienbeinprellung), Lewandowski legte Tor Nummer 19 nach.

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