Bremens Davie Selke (l.) springt höher als Leverkusens Mitchell Weiser. Dennoch setzt sich Bayer überlegen mit 4:1 bei Werder durch. FOTO: DPA
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Bremens Davie Selke (l.) springt höher als Leverkusens Mitchell Weiser. Dennoch setzt sich Bayer überlegen mit 4:1 bei Werder durch. FOTO: DPA

Bayer souverän

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(dpa). Werder Bremen hat seine sportliche Talfahrt auch nach der rund zweimonatigen Corona-Pause fortgesetzt und taumelt nach dem nächsten Heimdebakel weiter dem zweiten Abstieg der Vereinsgeschichte entgegen. Gegen Bayer Leverkusen verloren die Norddeutschen am Montagabend verdient mit 1:4 (1:2) und sind im Weserstadion nun schon seit zehn Spielen sieglos.

Der überragende Nationalspieler Kai Havertz (28. Minute, 33.), Mitchell Weiser (61.) und Kerem Demirbay (78.) erzielten die Treffer für die Gäste. Theodor Gebre Selassie gelang lediglich der zwischenzeitliche Ausgleich für die vor allem in der Defensive nicht erstligareifen Bremer (30.).

Bremens Trainer Florian Kohfeldt hatte den Neustart nach der zweimonatigen Corona-Pause als große Chance für sein Team gewertet. Vor der Unterbrechung der Saison waren die Norddeutschen von einer Niederlage in die nächste getaumelt, wirkte das Team nicht fit. Doch die erhoffte Initialzündung blieb im ersten Bremer Geisterspiel aus. Von Beginn an dominierten die Gäste aus dem Rheinland, während die Hausherren vor allem defensiv alte Schwächen offenbarten. Bei Bayer gab der erst 17 Jahre alte Florian Wirtz sein Debüt in der 1. Liga und ließ sein technisches Können immer wieder aufblitzen. Der offensive Mittelfeldspieler löste Havertz als jüngster Debütant von Leverkusen in der Bundesliga ab.

Bayer ging in der 28. Minute verdient in Führung. Nach einer Flanke von Moussa Diaby köpfte Havertz zum 1:0 ein. Die Bremer Antwort ließ aber nicht lange auf sich warten. Nach einer Ecke verlängerte Gebre Selassie den Ball ins Bayer-Tor. Die Freude bei den Gastgebern wehrte aber nur kurz, denn schon mit dem nächsten Angriff ging Leverkusen durch Havertz wieder in Führung.

Auch nach dem Seitenwechsel fehlte Werder einfach die Qualität, um gegen eine Spitzenmannschaft wie Leverkusen zu bestehen.

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