Bayer-Gala in Gladbach

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Die Erst- und Zweitligisten sind im Achtelfinale des DFB-Pokals unter sich. Vizemeister FC Schalke 04 und der 1. FC Nürnberg lösten ihre Zweitrunden-Aufgaben beim 1. FC Köln und bei Hansa Rostock allerdings erst im Elfmeterschießen. Kapitän Marco Reus erlöste Bundesliga-Tabellenführer Borussia Dortmund am Mittwochabend gegen Union Berlin mit einem verwandelten Foulelfmeter erst kurz vor dem Abpfiff der Verlängerung. Eine Überraschung gelang Holstein Kiel: Die Norddeutschen warfen Fußball-Bundesligist SC Freiburg aus dem Wettbewerb. Bayer Leverkusen lieferte eine Gala ab und feierte bei Borussia Mönchengladbach einen 5:0-Kantersieg, RB Leipzig schlug 1899 Hoffenheim mit 2:0. Auch Werder Bremen erreichte das Achtelfinale am 5./6. Februar problemlos: Durch ein 5:1 (3:1) beim SC Weiche Flensburg. Der MSV Duisburg gewann in Bielefeld klar.

Die Erst- und Zweitligisten sind im Achtelfinale des DFB-Pokals unter sich. Vizemeister FC Schalke 04 und der 1. FC Nürnberg lösten ihre Zweitrunden-Aufgaben beim 1. FC Köln und bei Hansa Rostock allerdings erst im Elfmeterschießen. Kapitän Marco Reus erlöste Bundesliga-Tabellenführer Borussia Dortmund am Mittwochabend gegen Union Berlin mit einem verwandelten Foulelfmeter erst kurz vor dem Abpfiff der Verlängerung. Eine Überraschung gelang Holstein Kiel: Die Norddeutschen warfen Fußball-Bundesligist SC Freiburg aus dem Wettbewerb. Bayer Leverkusen lieferte eine Gala ab und feierte bei Borussia Mönchengladbach einen 5:0-Kantersieg, RB Leipzig schlug 1899 Hoffenheim mit 2:0. Auch Werder Bremen erreichte das Achtelfinale am 5./6. Februar problemlos: Durch ein 5:1 (3:1) beim SC Weiche Flensburg. Der MSV Duisburg gewann in Bielefeld klar.

Doppeltes Elfmeter-Glück und der glänzende Torhüter Alexander Nübel bewahrten die Schalker vor einem überraschenden Pokal-Aus. Trotz eines 0:1-Rückstands bis zur 88. Minute gewann der Revierclub noch mit 6:5 (1:1, 0:1) im Elfmeterschießen beim Zweitliga-Tabellenführer in Köln. Ein Handelfmeter von Nabil Bentaleb hatte Schalke in die Verlängerung gerettet. Im Shoot-out besiegelte ausgerechnet der gebürtige Kölner Mark Uth mit seinem verwandelten Elfmeter das Weiterkommen. Die Kölner waren durch Jhon Córdoba in Führung gegangen (43.).

Dortmund setzte seine Erfolgsserie mit einer B-Elf fort. Dank der Treffer von Christian Pulisic (40.), Maximilian Philipp (73.) und dem Elfmetertor von Reus (120.) blieb der BVB auch ohne Glanz im 14. Pflichtspiel unter der Regie von Trainer Lucien Favre ungeschlagen. Dagegen mussten die Berliner trotz des zweimaligen Ausgleichs durch Joker Sebastian Polter (63./88.) die erste Saisonniederlage hinnehmen.

Nach dem Freiburger Führungstor von Nils Petersen (2.) leitete Janni Serra mit seinem Ausgleich (26.) den Kieler Coup gegen die eine Liga höher spielenden Breisgauer ein. David Kinsombi erzielte elf Minuten vor dem Ende den vielumjubelten Siegtreffer im hohen Norden.

Leverkusen setzte in Gladbach beim 5:0 (2:0) ein erneutes Ausrufezeichen. Julian Brandt brachte die Werkself schon früh in Führung (5.). Tin Jedvaj (45.+1), Karim Bellarabi (67./74.) und Kevin Volland (80.) sorgten für den Endstand gegen extrem schwache Borussen.

Schwach präsentierte sich auch Hoffenheim. Das Team von Trainer Julian Nagelsmann musste sich dessen künftigem Arbeitgeber 0:2 (0:0) geschlagen geben. Nationalstürmer Timo Werner traf für Leipzig doppelt (48./56.).

Überraschend ungefährdet kam Duisburg weiter: Der MSV siegte in Bielefeld mit 3:0. Nürnberg gewann beim Drittligisten Rostock mit 4:2 im Elfmeterschießen (2:2, 1:1, 0:1). Stunden vor der Partie war es in Rostock zu Ausschreitungen gekommen. Bei einer Auseinandersetzung zweier kleinerer Gruppierungen von Fans beider Mannschaften wurde ein Warnschuss abgegeben, wie die Polizei mitteilte. Verletzt wurde niemand. Etwa 350 Nürnberger Fans wurden in Gewahrsam genommen, die Polizei notierte die Personalien. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei durchstreiften einzelne Gruppierungen die Gegend am Werftdreieck, trafen dabei auf FC-Hansa-Fans und provozierten diese.

Am Dienstag setzten sich ebenfalls die Favoriten durch, überraschend hatte Rekordmeister FC Bayern München beim 2:1 beim Viertligisten SV Rödinghausen jedoch einige Schwierigkeiten. Zweitligist Hamburger SV gewann gegen den eine Klasse tiefer spielenden SV Wehen Wiesbaden mit 3:0, dabei zündeten HSV-Anhänger im Gästeblock Pyrotechnik. Die Partie stand kurz vor dem Abbruch. Die Bundesligisten Hannover 96 (0:2 gegen VfL Wolfsburg) und 1. FSV Mainz 05 (2:3 n.V. beim FC Augsburg) schieden gegen Ligakonkurrenten aus.

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