Augsburgs Mannschaftsarzt Andreas Weigel verabreicht Schalkes Mark Uth eine Infusion. FOTO: DPA
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Augsburgs Mannschaftsarzt Andreas Weigel verabreicht Schalkes Mark Uth eine Infusion. FOTO: DPA

Bange Minuten

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(sid). Mark Uth musste den nächsten Schalker Rückschlag im Krankenhaus vor dem Bildschirm verfolgen - doch das war am Ende eines nervenaufreibenden Tages eine gute und erleichternde Nachricht. "Mark konnte die letzten Minuten des Spiels schon am Fernsehen sehen und hat sich auch tierisch geärgert", sagte S04-Trainer Manuel Baum nach dem 2:2 (0:1) beim FC Augsburg.

Dabei war ihm anzusehen, wie sehr ihn die Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte mitgenommen hatte. Und das lag nicht alleine an dem späten Ausgleich und der Fortsetzung der Sieglos-Serie, sondern vor allem an dem Schockmoment, den beide Mannschaften nach einem schweren Zusammenprall Uths mit Augsburgs Felix Uduokhai überstehen mussten.

Minutenlang lag Uth reglos auf dem Boden und wurde letztlich auf einer Trage aus dem Stadion in ein Krankenhaus gebracht. Dort musste er mit einer Gehirnerschütterung zunächst eine Nacht verbringen. Dass Schalke nun schon seit 27 Bundesligaspielen in Serie auf einen Sieg wartet und weiter unfreiwillig den 55 Jahre alten Rekord von Tasmania Berlin (31) jagt, interessierte in Augsburg nur am Rande.

"Das möchte man nicht miterleben. Es geht ihm den Umständen entsprechend gut. In dem Moment steht man als Trainer und Spieler orientierungslos auf dem Platz und betet, dass der Spieler da gut rauskommt", sagte Schalkes Trainer Baum.

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