Bremer Spektakel

Außergewöhnlich

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(dpa). Für ein Wunder war Florian Kohfeldt das spektakuläre Bundesliga-Finale noch zu wenig. Außergewöhnlich aber war es allemal, was sich am letzten Spieltag rund um Werder Bremen abspielte. Von den meisten längst abgeschrieben, retteten sich die Grün-Weißen am Samstag mit einer Offensiv-Gala gegen den 1. FC Köln doch noch in die Relegation und vermieden vorerst den ersten Abstieg aus dem Fußball-Oberhaus seit 40 Jahren.

In zwei Duellen gegen den 1. FC Heidenheim hat Werder nun die Chance, eine völlig verkorkste Saison doch noch zu einem versöhnlichen Ende zu bringen. Das Hinspiel findet am Donnerstag in Bremen statt, das Rückspiel vier Tage später in Heidenheim.

"Wunder wäre vielleicht noch etwas zu hoch gegriffen", sagte Kohfeldt nach dem 6:1 (3:0) gegen die lust- und leidenschaftslosen Kölner, das wegen der parallelen 0:3-Niederlage von Fortuna Düsseldorf bei Union Berlin zum Last-Minute-Sprung auf Platz 16 reichte. "Wenn wir es am Ende noch schaffen, dann würde ich es in der Kategorie einordnen", sagte der Trainer.

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