Ruder-WM

Ein Ausfall trübt gute deutsche Stimmung

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Zwei Lichtblicke, eine Enttäuschung – die deutsche Ruder-Flotte hat den ersten Halbfinal-Tag der WM in Florida mit gemischter Bilanz abgeschlossen. Anders als der Vierer ohne Steuermann und der leichte Männer-Doppelzweier, die die letzte Aufgabe vor dem Showdown um Medaillen überzeugend meisterten, blieb der Männer-Doppelvierer auf der Strecke. Ein Jahr nach dem Olympiasieg kam das komplett veränderte Team um Schlagmann Tim Grohmann (Leipzig) nicht über einen enttäuschenden letzten Platz hinaus. "Die junge Crew musste heute Lehrgeld bezahlen. Sie hat sich schlecht verkauft", klagte DRV-Cheftrainer Marcus Schwarzrock.

Zwei Lichtblicke, eine Enttäuschung – die deutsche Ruder-Flotte hat den ersten Halbfinal-Tag der WM in Florida mit gemischter Bilanz abgeschlossen. Anders als der Vierer ohne Steuermann und der leichte Männer-Doppelzweier, die die letzte Aufgabe vor dem Showdown um Medaillen überzeugend meisterten, blieb der Männer-Doppelvierer auf der Strecke. Ein Jahr nach dem Olympiasieg kam das komplett veränderte Team um Schlagmann Tim Grohmann (Leipzig) nicht über einen enttäuschenden letzten Platz hinaus. "Die junge Crew musste heute Lehrgeld bezahlen. Sie hat sich schlecht verkauft", klagte DRV-Cheftrainer Marcus Schwarzrock.

Couragierter als der Doppelvierer trat der Vierer ohne Steuermann auf. Die unerfahrene Crew mit einem Durchschnittsalter von unter 21 Jahren feierte den dritten Rang wie einen Sieg. "Es war noch lange kein optimales Rennen", kommentierte Schlagmann Paul Gebauer (Potsdam). Zusätzlich aufgebessert wurde die DRV-Bilanz durch den dritten Platz des leichten Männer-Doppelzweiers.

In den Tagen zuvor hatten bereits der Deutschland-Achter, der Frauen-Doppelvierer und der Zweier ohne Steuerfrau den Einzug in den Endlauf perfekt gemacht. Neben dem Doppelvierer schied auch der leichte Frauen-Doppelzweier am Donnerstag aus.

Damit sind bisher insgesamt fünf Finalteilnahmen in den 14 olympischen Wettkampfklassen sicher. Im Vergleich zum Weltcup-Finale vor zweieinhalb Monaten in Luzern geht es aufwärts. Bei der Traditionsregatta auf dem Rotsee hatten nur drei deutsche Boote am Endlauf teilgenommen.

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