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Bernhard Langer verabschiedet sich nach zwei Runden von den US Masters.

Aus nach zwei Runden

  • VonSID
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(sid). Bernhard Langer schlich mit versteinerter Miene vom Grün des Augusta National Golf Club, als die Jagd nach seinem Altersrekord beendet war. Die 77 Schläge am zweiten Tag beim US Masters waren zu viel, um die historische Bestmarke aus dem vergangenen Jahr zu toppen. Und dennoch zeigte der zweimalige Turniersieger bei seiner 38. Masters-Teilnahme erneut, dass er auch im hohen Golf-Alter noch mithalten kann.

Die Konkurrenz um den nach drei Runden in Führung liegenden Japaner Hideki Matsuyama startete dagegen in die heiße Phase im Kampf um das grüne Sieger-Jackett, als Langers Aus längst besiegelt war. Verstecken musste sich der 63-Jährige dennoch keinesfalls, schließlich befand er sich bei der 85. Ausgabe in bester Gesellschaft.

Vorjahreschampion Dustin Johnson (USA/149), der Spanier Sergio Garcia (Masters-Sieger von 2017/148) oder der viermalige Major-Sieger Rory McIlroy (Nordirland/150) verpassten das Wochenende ebenfalls. »Ich mag diesen Golfplatz. Ich habe aber nicht sehr gut geputtet. Es ist ziemlich einfach«, sagte Johnson. Das vorzeitige Aus des Weltranglistenersten war die wohl größte Überraschung an der Magnolia Lane.

Langer fehlten letztlich vier Schläge, um die zweite Masters-Halbzeit zu erreichen. Nach einem guten Auftakt am Donnerstag ging es für den ältesten Spieler im Feld in der zweiten Runde gleich mit einem Schlagverlust an Loch eins los. Es folgten weitere Bogeys an der 5, 6, 11, 12 und 18. Ihnen stand lediglich ein Birdie an der 8 gegenüber.

Die Vorbereitung sei nicht optimal verlaufen, hatte Langer bereits nach seiner Auftaktrunde bei Sky gesagt: »Ich hatte ein bisschen Rückenprobleme und leichte Knieschmerzen.« Obwohl der Anhausener im Vorfeld deshalb kaum trainieren konnte, lag er auf Platz 30 nach der ersten Runde voll auf Kurs - einen Tag später scheiterte er nach insgesamt 151 Schlägen am Cut.

Bei der 84. Austragung im Herbst hatte Langer, der als Champion ein lebenslanges Startrecht genießt, als ältester Spieler in der Geschichte des Major-Turniers die Qualifikation für die beiden Schlussrunden geschafft. Erstmals war er 1982 gestartet, da waren 64 seiner Konkurrenten nicht einmal geboren. Siege feierte er auf der malerischen Anlage 1985 und 1993.

Vor einem historischen Triumph stand nach der dritten Runde Matsuyama. Der 29-Jährige, der sich während einer Gewitterpause mit Handy-Spielen in seinem Auto abgelenkt hatte, glänzte mit einer bogey-freien 65 und greift mit 205 Gesamtschlägen nach seinem ersten Major-Erfolg.

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