Champions League

Aufregung nach Jubelszenen

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(dpa). Nach dem Champions-League-Spiel zwischen Stade Rennes und FK Krasnodar bleibt vorerst unklar, ob ausschweifende Jubelszenen unter den Fans nach dem 1:1 Konsequenzen für den französischen Klub haben. Die lokalen Gesundheitsbehörden und die Europäische Fußball-Union (UEFA) äußerten sich am Mittwoch zunächst nicht dazu.

Am Dienstagabend hatten die Fans während der Partie auf den teilweise eng besetzten Tribünen dicht an dicht gestanden und überschwänglich gemeinsam gejubelt. In Rennes sind laut Stadt maximal 5000 Menschen bei Großveranstaltungen erlaubt - das gilt auch für das Stadion. Voraussetzung dafür ist, dass zwischen jeder Person oder jeder Gruppe von Personen, zu der maximal sechs Menschen zählen, ein freier Platz eingehalten wird. Die Maske ist Pflicht, etliche Fans schützten Mund und Nase am Dienstagabend aber nicht.

In Frankreich ist die Corona-Lage sehr angespannt. Das Land verzeichnete am Wochenende einen Spitzenwert von mehr als 32 000 Corona-Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden. Für Rennes und andere Städte stellte die Regierung in der vergangenen Woche fest, dass sich die Corona-Lage dort etwas stabilisiert habe.

Unterdessen hat sich Trainer Thomas Tuchel von Frankreichs Meister Paris St. Germain sich nach dem verpatzten Start in die Champions League überrascht gezeigt. "Es war eine Vorstellung ohne Intensität, ohne Aggressivität, ohne Balleroberungen, ohne Gegenpressing. Das war ein bisschen merkwürdig. Ich weiß nicht, warum", sagte Tuchel nach der 1:2-Niederlage gegen Manchester United am Dienstag. Er sei "überrascht, weil wir gut waren in den Spielen davor und im Training". PSG hatte in der Vorsaison das Finale gegen Bayern München verloren.

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