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Ante Rebic - vor dem Sprung zu Inter Mailand oder Atletico Madrid?

Auch Atletico will Rebic

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(sid/dpa). Nach dem Abgang von Luka Jovic droht dem Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt der Verlust eines weiteren Teils des "magischen Dreiecks". Der kroatische Vize-Weltmeister Ante Rebic steht offenbar vor dem Absprung.

Laut "Bild" rechnet die Eintracht mit einem Transfer des 25-Jährigen, der um die 40 Millionen Euro einbringen soll. Atletico Madrid und Inter Mailand sollen Interesse an dem Topverdiener der Hessen haben, der bis 2022 bei der Eintracht unter Vertrag steht. Schon vor dem Transfer des Serben Jovic (21) zum spanischen Rekordmeister Real Madrid für 70 Millionen Euro hatte der Frankfurter Sportvorstand Fredi Bobic davor gewarnt, dass der Klub möglicherweise das komplette Dreieck (Jovic, Rebic und Sebastien Haller) verlieren könnte.

Laut spanischen Medienberichten hat die Eintracht Interesse an Offensivspieler Alfonso Pedraza (23) vom FC Villarreal. Sein Vertrag in La Liga hat noch eine Laufzeit bis 2021, als Ablösesumme sind 15 Millionen Euro im Gespräch.

Unterdessen hat Aufsichtsratschef Wolfgang Steubing den Millionen-Transfer von Luka Jovic als "markanten Einschnitt in der Transferpolitik" des Clubs bezeichnet. "Eine solche Einnahme ist einmalig. Wir werden aber weiterhin eine Transferpolitik mit Augenmaß betreiben und solide wirtschaften", sagte Steubing im Interview des "Kicker" (Dienstag.)

Nachdem auch Stürmer Ante Rebic das Interesse anderer Top-Vereine geweckt hat - bei Atletico Madrid soll der Kroate laut "Bild" nach dem Weggang von Antoine Griezmann ebenso wie bei Inter Mailand auf der Wunschliste stehen - äußerte Steubing sein volles Vertrauen auf die Arbeit von Sportvorstand Fredi Bobic. "Er ist doch genauso daran interessiert wie ich, dass nicht alle weggekauft werden. Aber es gehört immer auch der Spieler dazu: Ich habe doch nichts davon, jemanden zu halten, der keine Lust hat und dann schlecht spielt", erklärte Steubing.

Kritik äußerte er an den knapp 200 Millionen Euro, die die deutschen Proficlubs an Spielerberater zahlten. Diese Summe hatte die Deutsche Fußball Liga zuletzt bekannt gemacht. "Das ist absolut überzogen. Von diesem Geld könnten vier, fünf Bundesligisten ihren kompletten Kader bezahlen. Zu viel Geld geht in die falsche Richtung, es müsste mehr im Sport bleiben", sagte der Aufsichtsrats-Boss.

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