Aus für Alpenvolleys

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(dpa). Durch das Aus der Alpenvolleys Haching verliert die Volleyball-Bundesliga bereits ihren dritten Verein. Die Verantwortlichen des deutsch-österreichischen Ausnahmeprojekts, von dem sich die Liga viel Strahlkraft erhofft hatte, beantragen keine Lizenz für die Saison 2020/21. Der TSV Unterhaching als Stammverein verzichtet auf die Möglichkeit, ohne den Partner aus Österreich eine Erstliga-Mannschaft zu stellen. "Die Corona-Krise ist nicht der einzige Grund für das Ende, hat jedoch schlussendlich trotzdem den Ausschlag gegeben", sagte Alpenvolleys-Manager Hannes Kronthaler. Die sportlich erfolgreiche Unternehmung ist wirtschaftlich gescheitert.

Zuvor hatte der TV Rottenburg wegen wegbrechender Einnahmen aufgegeben, die Eltmann Volleys gingen pleite. "Das Aus von drei Teams trifft die Bundesliga hart", sagte Klaus-Peter Jung. Der Geschäftsführer der Volleyball-Bundesliga berichtet immerhin von "positiven Signalen" von den anderen Standorten.

"Wir können davon ausgehen, dass wir - einschließlich des Nachwuchsprojekts VCO Berlin, das turnusgemäß in die Liga zurückkehrt - mit zehn Mannschaften in die Saison 2020/21 starten werden, sollten sich die Corona-bedingten Einschränkungen nicht noch länger als erwartet hinziehen", sagte Jung. Die aktuelle Saison mit zwölf Teams war wegen der Pandemie abgebrochen worden.

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