Danny da Costa trifft beim Pokal-1:2 in München für die Eintracht, die heute in der Hauptstadt bei Hertha BSC Berlin anzutreten hat. FOTO: AFP
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Danny da Costa trifft beim Pokal-1:2 in München für die Eintracht, die heute in der Hauptstadt bei Hertha BSC Berlin anzutreten hat. FOTO: AFP

Alles noch möglich

  • vonDPA
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Die Enttäuschung nach dem Pokal-K.-o. bei Bayern München war groß, aber nicht entmutigend. Nun hofft Eintracht Frankfurt auf einen Sieg in Berlin, um den Bundesliga- Abstiegskampf so gut wie abzuhaken und noch verschämt nach oben schauen zu können.

Eintracht Frankfurt kann im 500. Spiel von Adi Hütter in seiner Trainerlaufbahn mit einem Erfolg bei Hertha BSC die theoretische Hoffnung auf einen Europacupplatz wahren und die Abstiegssorgen stark minimieren. "Die Lage in der Liga ist noch nicht safe", meinte der 50-jährige Österreicher am Freitag, einen Tag vor der Fußball-Bundesligapartie (15.30 Uhr/Sky). "Deshalb müssen wir noch punkten. Wir wollen in den verbleibenden Spielen dementsprechend noch mal alles geben - das steht außer Frage." Die Hessen sind als Tabellenelfter sieben Punkte vom Relegationsplatz entfernt und acht vom Europa-League-Rang sieben.

"Das wird ein hartes Stück Arbeit. Hertha wird uns körperlich zusetzen wollen. Darauf müssen wir uns einstellen", warnte Hütter. Nach der 1:2-Niederlage im Halbfinale des DFB-Pokals bei Bayern München am Mittwoch blieb nur wenig Zeit zur Erholung. Dennoch geht er zuversichtlich in das 64. Liga-Duell mit den Berlinern. "Wir waren nach dem Spiel in München natürlich enttäuscht, weil wir ausgeschieden sind", meinte er. "Aber wir haben noch vier sehr wichtige Ligaspiele vor uns. Die Jungs sind weiterhin gewillt, alles zu geben."

Die Erfolgsbilanz der Hessen gegen Hertha, die unter der Ägide von Coach Bruno Labbadia in fünf Spielen zehn Punkte holte, in den vergangenen Jahren ist hingegen alles andere als glänzend. Nur eine der letzten elf Ligapartien (sechs Remis, vier Niederlagen) gewann die Eintracht, nämlich im Dezember 2017 auswärts mit 2:1. Außerdem gelang den Frankfurtern in vier der fünf jüngsten Partien kein Treffer.

Optimistisch stimmt hingegen, dass Flügelflitzer Filip Kostic nach seiner Rot-Sperre wieder in die Startelf zurückkehren wird und das - abgesehen vom Langzeitverletzten Gelson Fernandes - niemand verletzt ist. Auch Stürmer Gonçalo Paciência ist wieder ins Training zurückgekehrt. "Wir können personell aus dem Vollen schöpfen", berichtete Hütter. Offen ließ er, ob Danny da Costa seine Chance in der Startelf bekommt. "Er hat es in der Vergangenheit nicht nur wegen des Tores gut gemacht", sagte Hütter nur.

Die Frankfurter liegen mit 35 Punkten nur zwei Plätze hinter dem Tabellen-Neunten Hertha BSC (38) und könnten mit einem Sieg punktemäßig mit den Berlinern gleichziehen. Im Endspurt stehen danach noch die Spiele gegen Schalke, Köln und Paderborn an. "Wir nehmen diese vier Spiele sowas von ernst, weil noch zwölf Zähler zu vergeben sind", sagte Hütter. Wir müssen weitere Siege einfahren und möchten die Saison bestmöglich abschließen."

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