Alexander Zverev

»Alles dafür getan, dass ich in Form bin«

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(sid/dpa). 30 Jahre nach dem legendären Finaltriumph von Michael Stich über Boris Becker schickt sich Alexander Zverev an, die seither andauernde Dürreperiode der deutschen Tennis-Männer auf dem »heiligen Rasen« von Wimbledon zu beenden. »Ich habe alles dafür getan, dass ich in Form bin und dass ich gutes Tennis spielen kann«, sagte der Weltranglistensechste:

»Ich hoffe, dass ich es auch auf den Platz bringen kann - mehr kann ich auch nicht machen.«

Denn so groß das Selbstvertrauen nach dem so knapp verpassten Finale bei den French Open auch ist - in Wimbledon führt der Weg zum Sieg nur über den Weltranglistenersten und Titelverteidiger Novak Djokovic. »Djokovic ist der Riesenfavorit in diesem Jahr«, sagte der 24 Jahre alte Hamburger vor seinem Auftaktmatch gegen den niederländischen Qualifikanten Tallon Griekspoor am Dienstag. Ohnehin sei Wimbledon von den vier großen Highlights »das Turnier, das für mich am schwersten zu gewinnen ist«, sagte Zverev weiter.

Nicht ohne Grund stapelt er tief: Keinen seiner 15 Karriere-Titel holte er auf Rasen, in Halle/Westfalen stand er zumindest 2016 und 2017 im Finale. In Wimbledon hingegen erreichte er nur einmal das Achtelfinale, vier Jahre ist das schon her. Bei der letzten Ausgabe vor der pandemiebedingten Absage im Vorjahr setzte es eine peinliche Erstrundenpleite.

Der deutsche Davis-Cup-Kapitän Michael Kohlmann traut seiner Nummer eins einiges zu. »Es gibt keinen Grund, warum Sascha auf Rasen nicht sehr erfolgreich spielen kann - mit seinem Aufschlag, seiner Beweglichkeit und mit seinem verbesserten Spiel nach vorne«, erklärte Kohlmann vor dem Turnierstart in einem Interview des Portals »Spox«.

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