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Liverpools Trainer Jürgen Klopp sieht die Favoritenrolle bei Juventus Turin. FOTO: DPA

Alle jagen Liverpool

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(sid). Die Psychospielchen haben begonnen - und Jürgen Klopp mischt munter mit. Vor dem Start in die heiße Phase der Champions League erkor der Teammanager des Titelverteidigers und England-Dominators FC Liverpool kurzerhand Juventus Turin zum Topfavoriten. Der Klub von Superstar Cristiano Ronaldo will davon aber nichts wissen.

"Juventus war schon vor der Saison mein Favorit", sagte Klopp, der auf der Insel mit den Reds nicht zu stoppen ist und im Achtelfinale der Königsklasse heute (21 Uhr/Sky) bei Atletico Madrid ranmuss, im Wanda Metropolitano, dem Ort des Finalsiegs von 2019, mit dem er natürlich eine "positive Emotion" verbinde: "Aber wir sind nicht zum Pilgern dort", sagte der 52-Jährige, der wieder vor Tatendrang strotzt. Kampfansagen sind von Klopp aber nicht zu vernehmen, stattdessen pries er die Qualität von Italiens Tabellenführer. "Das ist der größte Kader, den ich in meinem Leben gesehen habe. Mit jeder Menge Spieler von großer Qualität", sagte der frühere BVB-Coach: "Das ist verrückt." Den Ball nahm Juventus-Coach Maurizio Sarri sofort auf - und widersprach. Klopp gehöre zu den "schlauesten und lustigsten Leuten, die ich jemals kennengelernt habe", sagte der 61-Jährige. Der deutsche Meistertrainer wolle durch seine Aussagen nur "die eigene Last abschütteln, selbst der Favorit auf die Titelverteidigung zu sein".

Klar ist, dass Liverpool einer der ersten Anwärter ist. Auch zu nennen ist Manchester City. Das Team von Pep Guardiola will die letzte Chance nutzen, bevor die zweijährige Königsklassen-Sperre einsetzt. Der FC Barcelona und Real Madrid gehören immer zum Favoritenkreis. Und Klopp wies auch auf Bayern Münchens Qualität hin.

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