Traumtor für Gladbach: Breel Embolo erzielt mit einem Fallrückzieher das 3:0 gegen Donezk. FOTO: DPA
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Traumtor für Gladbach: Breel Embolo erzielt mit einem Fallrückzieher das 3:0 gegen Donezk. FOTO: DPA

Auf Achtelfinal-Kurs

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(dpa). Angeführt vom starken Kapitän Lars Stindl hat Borussia Mönchengladbach nach einer erneuten Gala gegen Schachtjor Donezk beste Chancen auf das erstmalige Erreichen des Achtelfinales in der Champions League. Auf den Tag genau fünf Jahre nach dem bislang letzten Heimsieg in der Königsklasse ließ der weiter ungeschlagene Spitzenreiter der Gruppe B beim 4:0 (3:0) dem ukrainischen Meister auch diesmal keine Chance. Vor drei Wochen hatte die Borussia im Hinspiel in Kiew mit 6:0 triumphiert.

Am Mittwochabend war wieder einmal Stindl der entscheidende Mann. Ein Tor (17. Minute/Foulelfmeter) und eine Vorarbeit zu Nico Elvedis 2:0 (34.) steuerte der 32 Jahre alte Ex-Nationalspieler bei. Nach Breel Embolos tollem Fallrückzieher-Treffer (45.+1) und Oscar Wendts direktem Freistoß-Tor (77.) dürfte es anders als vor fünf Jahren, als Gladbach in die Europa League musste, nach der Vorrunde in die K.o.-Runde der Champions League gehen. "Wir haben acht Punkte und stehen sehr gut da. Warum sollen wir nicht nach dem Größtmöglichen streben", sagte Stindl nach der Partie.

Nach vier Spielen führt das Team von Trainer Marco Rose die Gruppe B mit acht Punkten an, muss in den letzten beiden Gruppenspielen aber gegen Inter Mailand (1. Dezember) und bei Real Madrid (9. Dezember) antreten. Das Überwintern in Europa haben die Borussen bei ihrer dritten Champions-League-Teilnahme nach 2015 und 2016 damit fast schon sicher.

Stindl, Embolo, Marcus Thuram und Valentino Lazaro bei seinem Startelf-Debüt für die Borussia erzeugten schon vor der Halbzeit gehörig Druck. Stindl leitete seine Führung nach einer kurz zuvor von Florian Neuhaus vergebenen Möglichkeit per Traumpass auf Thuram ein. Sergej Kriwzow brachte den französischen Nationalstürmer zu Fall, Kapitän Stindl verwandelte vom Punkt. Mit einer genauen Vorlage per Ecke ermöglichte er später Elvedi das 2:0.

Die Entscheidung fiel unmittelbar vor der Pause - durch ein Traumtor: Embolo, der zunächst noch am Pfosten gescheitert war (21.), verwandelte eine verunglückte Rettungsaktion der Ukrainer per Fallrückzieher im Fünfmeterraum zum 3:0. Donezk, das in der ersten Halbzeit offensiv nicht auffiel, versuchte nach dem Wechsel noch einmal alles und hatte mehr Ballbesitz. Gefährlich wurden die Gäste aber kaum mehr. Gladbach legte noch einmal nach. Wendts Freistoß-Flanke verpassten Freund wie Feind - sie landete zum Endstand im Netz.

Mönchengladbach: Sommer - Lainer, Ginter, Elvedi, Wendt - C. Kramer, Neuhaus (69. Zakaria) - Lazaro (69. P. Herrmann), Stindl (81. Bénes), Thuram (84. Traoré) - Embolo (69. Pléa)

Schachtjor Donezk: Pjatow - Dodô, Kriwzow, Bondar, Matwienko - Marlos (71. Antônio), Stepanenko, Alan Patrick (81. Maycon) - Tete, Junior Moraes, Solomon (59. Fernando)

Im Stenogramm: SR: Cüneyt Cakir (Türkei). - Tore: 1:0 Stindl (17./FE), 2:0 Elvedi (34.), 3:0 Embolo (45.+1), 4:0 Wendt (77.). - Gelbe Karten: Lazaro (1), Lainer (1)/Stepanenko (1)

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