Wiedersehen mit Bestwick und Haller

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Zum Auftakt der Rückrunde in der Rollstuhlbasketball-Bundesliga gastiert der RSV Lahn-Dill in Hannover, wo es zu einem Wiedersehen mit den beiden ehemaligen Spielern Joe Bestwick und Jan Haller kommt. Hochball zur Partie bei Hannover United ist am Samstag um 18 Uhr.

Zum Auftakt der Rückrunde in der Rollstuhlbasketball-Bundesliga gastiert der RSV Lahn-Dill in Hannover, wo es zu einem Wiedersehen mit den beiden ehemaligen Spielern Joe Bestwick und Jan Haller kommt. Hochball zur Partie bei Hannover United ist am Samstag um 18 Uhr.

Nach zuletzt vier Siegen aus den letzten fünf Spielen, haben sich die Niedersachsen bis auf Tabellenrang fünf vorgeschoben, womit entspannte Weihnachtstage auf die Truppe um Paralympics-Siegerin Vanessa Erskine warten dürften. Lediglich in Hamburg unterlag United zuletzt mit 62:66, während die Kellerkinder aus Köln und St. Vith mit Kantersiegen aus der Halle gefegt wurden. Mit dieser Motivation im Rücken freut sich die ehemalige Fahrstuhlmannschaft am Samstag auf das Gastspiel des Rekordmeisters und hofft dabei natürlich auf einen Coup gegen den Tabellenzweiten.

Insbesondere für Joe Bestwick, der im Sommer 2017 den Weg von der Lahn an die Leine wagte, und Jan Haller, der ihm im vergangenen Sommer folgte, dürften sich auf ein Wiedersehen mit vielen altbekannten Gesichtern im Team von Cheftrainerin Janet McLachlan freuen. Bereits im Hinspiel machten die Niedersachsen bei der 48:57-Niederlage eine gute Figur. Besonderes Augenmerk dürften die Gäste aus Mittelhessen dabei auf Center Bestwick haben, der mit 24,0 Punkten pro Partie die überragende Offensivkraft bei Hannover ist. Doch genau dies könnte die Gastgeber auch ausrechenbar machen, denn hinter dem Briten klafft offensiv eine große Lücke im Team von Trainer Martin Kluck.

Der RSV will mit einer guten Leistung auf die Zielgerade des Sportjahres einbiegen. Bis auf Marian Kind, der für die Lahn-Dill-Skywheelers aktiv ist, können die Wetzlarer in Bestbesetzung die Reise gen Norden antreten. Mit einem hohen Verteidigungsdruck und einem konzentrierten Abschluss in der Offensive möchten Kapitän Michael Paye und Co. von Beginn an die Kontrolle über die Begegnung übernehmen, um am Ende beide Punkte entführen zu können.

Bundesliga: Zwickau – Köln, München – Hamburg, Thuringia – Wiesbaden, Trier – Ostbelgien, Hannover – Lahn-Dill (Sa., 18 Uhr).

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