RSV Lahn-Dill

RSV-Spieler Haller: Wollen unbedingt den Pokal

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Der RSV Lahn-Dill eilt von einem Saisonhöhepunkt zum nächsten. Am Wochenende geht es für die Rollis beim Final Four um den Pokalsieg. Und für Jan Haller beginnt damit die Abschiedstour.

Der Rollstuhlbasketball-Bundesligist RSV Lahn-Dill tanzt auf drei Hochzeiten: Playoff-Finale um die deutsche Meisterschaft, Final-Four in der Champions-League und deutscher Pokal. Und immer heißt der nächste Gegner erst einmal Thuringia Bulls. Die beiden Kontrahenten stehen sich in allen drei Wettbewerben gegenüber, wobei im DRS-Pokal und in der Champions League jeweils erst die Halbfinalhürde genommen werden muss.

Zum ersten Duell zwischen den beiden Rivalen um den nationalen "Pott" kommt es am heutigen Samstag um 19.30 Uhr in der Niedergirmeser August-Bebel-Halle. Zuvor duellieren sich im ersten Halbfinale um 17 Uhr die Dolphins Trier und Hannover United – die zukünftige sportliche Heimat von RSV-Flügelspieler Jan Haller. Der 29-jährige Kapitän der deutschen Nationalmannschaft sucht eine neue Herausforderung und erklärt, warum er sich für diesen Wechsel entschieden hat und warum sein Team am Sonntag als Gastgeber den Pokal holt.

Nach sieben ereignisreichen und erfolgreichen Jahren beim RSV Lahn-Dill wechseln Sie nach der Saison zum Ligakonkurrenten Hannover United. Was waren die maßgeblichen Gründe für diesen Schritt?

Jan Haller: Sieben Jahre sind eine lange Zeit, und ich habe das Gefühl, dass ich etwas Neues machen muss. Ich bin in der Region aufgewachsen und habe gute Gespräche mit den Verantwortlichen von Hannover United geführt. Ich bin überzeugt davon, dass dort in Zukunft vieles möglich sein wird. Natürlich fällt es mir alles andere als leicht, den RSV hinter mir zu lassen, weil es einfach eine wunderschöne Zeit war.

Was wird Ihnen nach dem Sommer am meisten fehlen?

Haller: Natürlich die Mannschaft und meine Freunde. Wir haben einen tollen Zusammenhalt und unternehmen auch außerhalb des Trainings und der Spiele viel miteinander. Fehlen wird mir da zum Beispiel das Gianoli in der Plockstraße, wo wir ein- bis zweimal pro Woche die beste Pasta der Stadt genießen (lacht). Aber auch meine Zeit in der RSV-Geschäftsstelle und meinen Chef Andreas Joneck werde ich vermissen.

Am Wochenende wird der deutsche Pokalsieger in der August-Bebel-Halle gekürt. Sie müssen mit dem RSV Lahn-Dill die schwere Halbfinalhürde gegen die Thuringia Bulls nehmen. Warum zieht Ihr Team ins Finale ein?

Haller: Weil unsere Fans wie immer hinter uns stehen und der sechste Mann sein werden. Und weil wir unbedingt in eigener Halle den Pokal gewinnen wollen!

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