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Eine Woche nach dem dramatischen und verlorenen Pokalendspiel von München, wartet am Wochenende der hohe Norden auf den RSV Lahn-Dill. Im ersten von maximal drei Playoff-Halbfinalduellen in der Rollstuhlbasketball-Bundesliga treffen die Wetzlarer am Sonntag um 16 Uhr in der Hamburger Inselpark-Arena auf die BG Baskets Hamburg. An der Elbe will das RSV-Team mit einem Auswärtssieg den Grundstein für eine erfolgreiche "Best of three"-Serie legen.

Eine Woche nach dem dramatischen und verlorenen Pokalendspiel von München, wartet am Wochenende der hohe Norden auf den RSV Lahn-Dill. Im ersten von maximal drei Playoff-Halbfinalduellen in der Rollstuhlbasketball-Bundesliga treffen die Wetzlarer am Sonntag um 16 Uhr in der Hamburger Inselpark-Arena auf die BG Baskets Hamburg. An der Elbe will das RSV-Team mit einem Auswärtssieg den Grundstein für eine erfolgreiche "Best of three"-Serie legen.

Während die Wetzlarer direkt für das anstehende Playoff-Halbfinale qualifiziert waren, mussten die Hanseaten den Umweg über das Viertelfinale gehen. In diesem lieferten sich die Norddeutschen einen bis in die Schlusssekunden der dritten und entscheidenden Partie spannenden Kampf gegen München, den der Japaner Reo Fujimoto erst mit der Schlusssekunde zum 68:66 und dem 2:1 nach Siegen entschied.

Mit diesem Erfolg im Rücken wollen die Hamburger ihre Chance vor allem im Heimspiel am Sonntag suchen, um dem RSV Lahn-Dill ein Bein zu stellen. In der Hauptrunde musste die BG Baskets jedoch zwei herbe Niederlagen gegen die Mittelhessen hinnehmen, nachdem sie im November zu Hause mit 48:83 und Anfang Februar stark ersatzgeschwächt auch in Wetzlar mit 30:73 klar den Kürzeren zogen. Zwar stehen BG-Trainer Holger Glinicki mit der langzeitverletzten Nationalspielerin Mareike Miller und den beiden abgewanderten US-Amerikanern Ryan Neiswender und Derek Hoot weiterhin drei eingeplante Spieler nicht zur Verfügung, doch die Verletzungssorgen gehören weitgehend der Vergangenheit an. Mit dem japanischen Nationalspieler Fujimoto, dem Russen Vasily Kochetkov, dem Israeli Asael Shabo und dem iranischen Routinier Alireza Ahmadi besitzen die Norddeutschen weiterhin eine starke Offensive, die alleine mit diesen vier Akteuren durchschnittlich für 55,2 Punkte pro Spiel gut ist. Der Fokus des Gastes aus Mittelhessen muss daher darauf liegen, die Kreise dieses Quartetts maßgeblich einzuschränken. In diesem Unterfangen muss Cheftrainerin Janet McLachlan lediglich auf Junioren-Nationalspieler Marian Kind verzichten, der zeitgleich für die Lahn-Dill Skywheelers in Essen im Einsatz ist.

Sollte dem RSV an der Elbe ein Auswärtssieg gelingen, hätte der 13-malige Meister bereits am 13. April in eigener Halle die Chance mit einem Heimsieg die Serie vorzeitig zu beenden. Ein eventuell nötiges drittes Spiel würde am 14. April ebenfalls in Niedergirmes steigen.

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