Philipp Horvath kassiert mit seinem TV Großen-Linden in der Hessenliga eine Heimniederlage. FOTO: RAS
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Philipp Horvath kassiert mit seinem TV Großen-Linden in der Hessenliga eine Heimniederlage. FOTO: RAS

Der zwölfte Streich

  • vonRichard Albrecht
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(ria). Während der Spitzenreiter der Tischtennis Hessenliga, der NSC Watzenborn-Steinberg, weiter von Sieg zu Sieg eilt und den Gästen aus Mittelbuchen die Höchststrafe verpasste, gab es für den TV Großen-Linden nach zwei Siegen hintereinander einen Dämpfer. Das Heimspiel gegen den Tabellennachbarn aus Niestetal ging mit 6:9 verloren.

NSC Watzenborn-Steinberg - SV Mittelbuchen 9:0:Nicht nur die Tabellensituation, auch die Aufstellung der Gäste ließ schnell erahnen, dass sich die Partie zu einer einseitigen Angelegenheit entwickeln würde. Stark ersatzgeschwächt und ohne ihre Nummer eins, war der Tabellenneunte chancenlos. Fabian Moritz/Dennis Grötzsch benötigen zwar einen Satz zum warmwerden, Stefan Harnisch/Torsten Kirchherr sowie Jan Hartmann/Jakob Armbrüster blieben ohne Satzverlust zum 3:0-Zwischenstand. Auch in den Einzeln zog der Favorit sein Spiel konzentriert durch. Auch wenn es immer wieder mal sehenswerte Ballwechsel gab, mehr als einen weiteren Satzgewinn beim 3:1 von Harnisch ließen die Gastgeber nicht zu. Moritz, Hartmann, Kirchherr, Armbrüster und Grötzsch machten mit ihren Gegnern jeweils kurzen Prozess. "Wir wollten uns nicht einlullen lassen, die Gefahr besteht immer, aber es hat geklappt", lautete das zufriedene Fazit von Jan Hartmann nach der Partie. Neben zwei Punkten hat der NSC auch in der Spielbilanz einen üppigen Vorsprung auf Verfolger TSV Besse.

TV Großen-Linden - SC Niestetal 6:9:Das Hinrundenspiel hatten die Lindener knapp gewonnen, die Hoffnung auf eine Wiederholung des Erfolges war groß, doch schon die Doppelpartien zeigten, dass das Match wieder einen knappen Ausgang haben sollte. Alle drei gingen über fünf Sätze. Andrius Preidzius/Uwe Schreiber und Carsten Jung/Philipp Horvath punkteten für die Gastgeber. Nachdem Preidzius und Jung in gewohnter Zuverlässigkeit ihre Einzelsiege Nummer 18 bzw. 16 eingefahren hatten, fehlte Fritsch mal wieder das nötige Quäntchen Glück bei seiner 2:3-Niederlage. Auf den hinteren drei Positionen triumphierten die Gäste und gingen so 5:4 in Führung. Auch in seinem zweiten Einzel klebte Fritsch das Pech am Schläger. Preidzius und Jung schafften mit ihren zweiten Einzelsiegen zwar das zwischenzeitliche 6:6, doch Horvath, Schreiber und Frodl-Dietschmann mussten erneut ihren Kontrahenten gratulieren. "Niestetal ist sehr ausgeglichen besetzt und dadurch hinten sehr stark. Wir haben die knappen Matches verloren, die Niederlage ist daher nicht unverdient", gab Uwe Schreiber zu Protokoll.

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