1. Gießener Allgemeine
  2. Sport
  3. Lokalsport

Zwei Sorgenkinder

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Michael Schüssler

Kommentare

msbilder-B_124421_4c_1
Paul Reger (r.) kämpft mit seiner FSG Wettenberg ebenso um den Klassenerhalt wie Aday Uras und der TSV Lang-Göns. © Harald Friedrich

In dieser Saison gehen in der Fußball-Gruppenliga 18 Vereine an den Start. Am Sonntag geht es mit der Rückrunde los. Gesucht werden die beiden Aufsteiger und die maximal vier Absteiger.

Der Fußballkreis Gießen ist in dieser Spielzeit in der Gruppenliga mit den TSF Heuchelheim, der SG Kesselbach/Odenhausen/Allertshausen, dem MTV 1846 Gießen, der FSG Wettenberg und dem TSV Lang-Göns vertreten, der Sportkreis Alsfeld mit der Spvgg. Leusel. Wir geben einen Überblick vor dem Re-Start am Wochenende.

?Wie ist die Ausgangslage an der Tabellenspitze?

Die beiden Erstplatzierten der Gruppenliga erhalten das Verbandsliga-Aufstiegsrecht. Spitzenreiter ist der FC Burgsolms (46 Punkte), gefolgt vom VfL Biedenkopf (41). Dritter ist der SSC Burg mit 36 Zählern, bester heimischer Vertreter auf Rang vier sind die TSF Heuchelheim (29). So oder so: Einer der beiden Aufstiegsplätze dürfte dem FC Burgsolms vorbehalten bleiben. Die Mannschaft von Trainer Peter Nagel hat bislang nur zwei Partien verloren, die restlichen 15 gewonnen. Der FCB kann sich praktisch nur selbst ein Bein stellen. Auch Biedenkopf liegt aussichtsreich im Rennen, Aber man darf sich nur wenige Schwächen leisten, Verfolger SSC Burg liegt auf der Lauer. Dass die TSF Heuchelheim nochmals in das Aufstiegsrennen eingreifen, scheint bei zwölf Punkten Rückstand auf Biedenkopf ein aussichtsloses Unterfangen zu sein.

?Wie ist die Lage am Tabellenende?

Es gibt maximal vier Absteiger, die Richtzahl beträgt 18. Aktuell würden der TSV Lang-Göns, der SV Emsdorf, die FSG Wettenberg und der FSV Braunfels absteigen.

?Was machen die heimischen Vertreter?

Die Turn- und Sportfreunde dürfen die Restrunde mit einer gewissen Lockerheit angehen, denn der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz beläuft sich auf 14 Punkte. Zweitbester heimischer Vertreter ist die SG Kesselbach/Odenhausen/Allertshausen (27), gefolgt vom MTV 1846 Gießen (24). Auch die sollten mit dem Abstiegskampf kaum mehr was zu tun haben. Ganz im Gegensatz zur FSG Wettenberg. Die Mannschaft von Trainer Bastian Panz rangiert mit Position 16 und 15 Punkten auf einem direkten Abstiegsplatz. Allerdings hatte die FSG in der Vorrunde mit erheblichen Verletzungsproblemen zu kämpfen, nun geht es personell wieder aufwärts. Gute Voraussetzungen, dass es die FSG schafft. Weitaus schlechter sieht es da beim TSV Lang-Göns aus. Die Mannschaft von Trainer Marc Becker, der in der Winterpause auf Frederik Weinecker folgte (diese Zeitung berichtete), ist mit zehn Zählern Schlusslicht. Es bedarf einer gewaltigen Anstrengung, um dem Abstieg noch zu entgehen. Und zum Re-Start am Sonntag bekommt man es außerdem gleich mit Ligaprimus Burgsolms zu tun.

?Was passiert, sollte die Saison doch vorzeitig beendet werden müssen?

Für die Gruppenliga gilt das Gleiche wie für die Verbandsliga Mitte. Geregelt ist, dass, wenn 50 Prozent der Spiele ausgetragen werden, eine Wertung erfolgt. Das hat die Gruppenliga mit der Absolvierung der Vorrunde bereits im Dezember 2021 erreicht. Somit ist man auch hier auf der sicheren Seite.

Auch interessant

Kommentare