+
Mit Dampf zum Korb: Tykyrah Williams (Krofdorf Knights) kann beim Fastbreak nicht von den Chemnitzern mit Lucile Peroche (r.) und Jessica Kluge (15) aufgehalten werden. Foto: ras

Zwei Siege am Wochenende

  • schließen

Erfolgreicher Doppelspieltag der Krofdorf Knights. Am Samstag kämpften sie sich gegen das Zweitliga-Schlusslicht aus Chemnitz zum knappen Sieg. Nach einer Pizza in der Halle ging es zur Regeneration für die Partie gegen Osnabrück in die eigenen vier Wände. Keine 24 Stunden später gewannen sie wieder.

Nach dem 66:60-Sieg gegen Chemnitz sah es anfänglich nicht aus. "Das Spiel war eine Riesenkatastrophe", beschrieb Krofdorfs Teambetreuerin Tumika Rinderknecht. Die Wettenberger Basketballerinnen fanden keinen Rhythmus und liefen bald einem zweistelligen Rückstand hinterher (6:19, 10.). Bis zur Pause hatten sie sich langsam gefangen und kamen auf fünf Zähler zum 25:30 heran. Während der gesamten Begegnung vernachlässigten die Knights das Ausboxen, sodass die ChemCats immer wieder zu zweiten Chancen kamen. Im Anschluss übernahmen die Gastgeberinnen schnell die Führung, die während des dritten Durchgangs aber noch ein paar Mal wechselte. Nach 30 Minuten lag Krofdorf mit zehn Punkten in Front (53:43), konnte diesen Vorsprung jedoch nicht halten. Chemnitz glich kurz vor Schluss zum 60:60 aus. Die Krofdorferinnen berappelten sich erneut, scorten und fuhren ihren zweiten Saisonsieg ein.

Gegen die Panthers Osnabrück wollten die Knights tags darauf nachlegen. Das gelang durch den 81:64-Erfolg eindrucksvoll. Ihre schnell erspielte Führung zum 9:3 (3.) und 11:6 (5.) brachten ausschließlich Darien Huff und Tereza Kracikovà zustande. Nach dem 23:13 (10.) kam der Schlendrian. Die Krofdorferinnen dachten wohl, locker gewinnen zu können, brachen aber erst einmal ein. Sie machten gegen die Gäste-Presse zu viele Fehler und lagen in der 14. Minute nur noch mit 28:26 vorne. Allerdings behielten sie ihre Führung, da die Panthers kaum trafen. Das Pausen-36:29 baute das Team um Headcoach Uwe Scheidemann in der Folge über 47:32 weiter aus. Alle Spielerinnen scorten und waren froh, die Schwächephase unbeschadet überstanden zu haben. Mit der Freiwurfausbeute sowie der Quote aus dem Feld (74 und 48 Prozent) waren die Knights zufrieden.

Krofdorf Knights: Huff (23/4 Dreier/10 Rebounds), Williams (10/2), Lückenotte (17/2), Kracikovà 5), Gohlke (1), Quapil (4), Sohn (6), Ishaque, Seel. / Chemnitz: Brochlitz (20/5 Dreier), Rohland (4), Bertram (3/1), Peroche (6), Kluge (12), Fröhlich (8), Neuber-Valdez (7/1), Sommer, Kunze.

Krofdorf: Gohlke (1), Huff (25/2 Dreier), Ishaque (4), Lückenotte (7), Quapil (4), Seel (4), Sohn (7), Williams (21/3), Kracikovà (8/10 Rebounds). / Osnabrück: Borchers (6/2 Dreier), Coffin (8/2), Dzeko (15/5), Eichmeyer (14/1), Müller (1), Potratz (4), Schwartz (1), Silik (6), Sokoll-Potratz (9), Dölle, Ellermann, Ovelgönne.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare