Zwei Siege zum DFB-Pokal

(sno) So kurz war der Weg in den DFB-Pokal für den VfB 1900 Gießen selten: Durch den Rückzug von Verbandsligist SSV Lindheim braucht es "nur" zwei Siege im Hessenpokal, um den Einzug in den ruhmreichen DFB-Pokal zu schaffen. Zwei Leistungsträger haben beim VfB 1900 zudem verlängert.

Auch nach der Verpflichtung von Daniyel Bulut als neuem Trainer halten die guten Nachrichten für den VfB 1900 Gießen an: Die Wahrscheinlichkeit, im nächsten Jahr im DFB-Pokal anzutreten, sind gestiegen. Und zwei Leistungsträger haben dem Verein auch für die kommende Spielzeit zugesagt.

Weil der SSV Lindheim, Tabellen-16. der Fußball-Verbandsliga Süd, seine erste Mannschaft mit sofortiger Wirkung vom Spielbetrieb zurückzieht, erhöht das die Chancen für den VfB 1900 Gießen im Hessenpokal. Die Gießener nämlich stehen dort im Viertelfinale und treffen auf den Regionalligisten KSV Baunatal (14. Februar, im Gießener Waldstadion, 14 Uhr). Der Gewinner dieser Partie würde im Halbfinale auf Lindheim treffen – das erübrigt sich nun. Der Sieger dieses Viertelfinals zieht also direkt ins Finale ein. Und wer dort gewinnt, steht im DFB-Pokal. Zwei Siege also bis zum großen Los. Klingt leichter, als es in Wahrheit ist. Im anderen Halbfinale steht nämlich unter anderem schon Drittligist Wehen Wiesbaden, der Gegner könnte Kickers Offenbach heißen. Und doch: Selten war der Weg zum DFB-Pokal so kurz und attraktiv wie in diesem Jahr.

Abseits der großen Nachricht, dass Bulut ab dem 1. Juli 2015 neuer Trainer des VfB 1900 wird, verkündete der sportliche Leiter, Torsten Ortloff derweil noch zwei weitere Personalentscheidungen. "Ürkan Özen hat für ein weiteres Jahr beim VfB 1900 zugesagt, auch Viktor Riske bleibt dem VfB eine weitere Spielzeit erhalten." Özen kam in der Hinrunde auf 15 Spiele und erzielte zwei Tore. "Sechser" Riske kam in der Hinserie ebenfalls auf 15 Einsätze.

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