Mit zwei Neuverpflichtungen ins Schicksalsspiel

(lad) Das neue Jahr beginnt für die Licher BasketBären in der zweiten Basketball-Bundesliga Pro B mit einem sogenannten Schicksalsspiel - und personellen Veränderungen.

Am Freitag, 8. 1. 10 (20 Uhr), sind die BIS Baskets Speyer zu Gast in der Dietrich-Bonhoeffer-Halle, die ebenfalls im Tabellenkeller stehen und gegen die ein Sieg für Lich Pflicht ist, um den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze wiederherzustellen. Unterstützung erwarten sich die Gastgeber dabei von zwei Neuzugängen.

Topscorer Ronell Wooten gehört indes nicht mehr dem Kader an. "Nach dem Ausfall von Viktor Klassen haben wir jemanden gebraucht, der auch gut verteidigen und Pick-and-roll spielen kann, und das konnte Ronell nicht. Wir haben einen erfahrenen Allrounder für die Positionen zwei und drei gefunden, der sowohl von außen als auch in der Defense gut ist", erklärt Wasshuber. Gemeint ist der 26-jährige Amerikaner Mychal Green. Der 1,92 Meter große Forward ging zuletzt für Harbour Heat in Neuseeland auf Korbjagd, wo er einen Schnitt von 18 Punkten und acht Rebounds vorweisen konnte. Zudem erhielt der 2,06 Meter große Pro-A-erfahrene Thomas Fairley einen Tryout-Vertrag über zehn Tage. Er spielte zuvor u.a. für die Chemnitz 99ers und Science City Jena, ehe er nach Südkorea wechselte. Nach seiner Rückkehr aus Asien hielt Fairley sich zuletzt in Chemnitz fit und soll nun den Lichern helfen, den krankheitsbedingten Ausfall von Pedja Lazic abzufangen.

Während Fairley auf jeden Fall gegen Speyer auflaufen wird, warten die Licher noch auf die Freigabe von Green.

Mit Speyer kommt die Mannschaft mit den zweitwenigsten Saisonsiegen nach Lich. Zwei ihrer drei Siege errangen sie in den letzten drei Spielen und bewiesen damit aufsteigende Tendenz. Allerdings steht nun Leistungsträger Israeli Igor Simin nicht mehr im Team. Er erzielte in durchschnittlich 38 Minuten 20 Punkte, fünf Rebounds und drei Assists, und wechselte nach Osnabrück in die Pro A. Diesen Ausfall muss Speyer erst einmal verdauen. Julian Krieger, Brendan Campbell und Robin Gieseck heißen die anderen Leistungsträger. Krieger verbucht durchschnittlich 19,6 Punkte, 4,4 Rebounds und 3,3 Assists. Gieseck ist mit seinen 2,09 Meter eine Bank unter dem Korb und erzielt neben seinen 8,3 Rebounds 11,4 Punkte. Auf der Flügelposition sorgt der Amerikaner Campbell für Unruhe und 16,8 Punkte sowie 6,6 Rebounds pro Spiel. Hauptstärke Speyers ist die Penetration. In den übrigen Rankings liegt das Team in der Liga weit hinten und offenbart somit - zumindest von der Statistik her - einige Schwächen. Daher verlangt Wasshuber: "Wir werden alles daran setzen, das Spiel zu gewinnen. Ich verlange von meinem Team vor allem, eine druckvolle Defense zu spielen und den Rebound zu gewinnen." Ein Sieg wäre für die Licher Psyche dringend vonnöten.

Dabei wird den Lichern Falko Theilig fehlen, der bei dem zeitgleich in der Osthalle spielenden Bundesligisten LTi Gießen 46ers auflaufen wird. Die BasketBären hatten noch versucht, ihr Spiel auf Samstag zu verlegen, dieses scheiterte aber.

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