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Beste Laune beim Gießener SV: Das Landesliga-Team um Loreen Königer (l.) feierte am Wochenende zwei Siege.

Zwei ganz starke Leistungen

  • VonRichard Albrecht
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(ria). Riesenerleichterung bei den Damen des Gießener SV. Mit zwei Siegen bei ihrem Heimspieltag in der Volleyball-Landesliga machten die Schützlinge von Trainer Claus Schüring einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt. Niederlagen gab es dagegen für die männlichen Landesliga-Teams. Der Gießener SV kam beim Tabellenführer unter die Räder. Für den USC Gießen II reichte in Rodheim eine 2:

0-Satzführung nicht zum Spielgewinn.

Damen / Gießener SV -DJK Freigericht 3:2 (19:25, 25:15, 25:20, 19:25, 15:10): »Unsere Halle war sehr kalt, wir haben einen schwachen Start erwischt«, Trainer Claus Schüring musste erleben, wie seine Schützlinge gegen den Tabellenfünften im ersten Satz mit Abstimmungsproblemen zu kämpfen hatten. Folgerichtig ging dieser Durchgang an die DJK. Doch den Aufwärtstrend zum Ende des ersten Satzes nahmen die Gießenerinnen in den zweiten mit, vor allem Diagonalangreiferin Christine Gebhardt sorgte für wichtige Punkte. Nach dem Satzausgleich nahm der GSV den Schwung in den dritten Satz mit und beendete auch diesen siegreich. Im vierten Satz bauten die Gastgeberinnen dann wieder ab. So musste die Entscheidung im Tiebreak fallen. Hier waren die Gastgeberinnen von Beginn an wieder voll konzentriert. Eine frühe Führung wurde sicher zum dritten Saisonsieg ins Ziel gebracht. »Auch wenn wir im vierten Satz wieder ins Schleudern gekommen sind, haben wir es letztlich doch geschafft, unser Spiel durchzuziehen«, freute sich Schüring.

Gießener SV - TV Jahn Kassel 3:0 (25:14, 25:17, 25:19): »Kassel spielt eher unkonventionell und nicht so strukturiert, da ist es nicht leicht, in einen eigenen Rhythmus zu kommen«, ging Schüring nicht ohne Bedenken in dieses Match. Aber seine Schützlinge übertrugen die gute Stimmung aus der ersten Partie und drückten dem Geschehen in den ersten zwei Sätzen den Stempel auf. Es gelang aber nicht, das über das gesamte Spiel durchzuziehen. Kassel hatte sich in Durchgang zwei gesteigert und erwischte im dritten Satz den besseren Start. Schüring brachte von der Bank frische Kräfte und leitete so die Wende ein. Mit dem Gewinn des dritten Satzes wurden die drei Punkte eingefahren. »Unser Training trägt in allen Mannschaftsteilen mehr und mehr Früchte. Wir sind mit dem Verlauf des Heimspieltags rundum zufrieden.« Zum Rückrundenauftakt am 15. Januar 2022 erwartet der GSV zwei Gegner, die in der Hinrunde bezwungen wurden. »Diese Siege möchten wir natürlich wiederholen«, hofft Schüring, dass die Winterpause sein Team nicht aus dem Rhythmus bringt.

Gießener SV: Feuerstacke, Gebhardt, Heckmann, Hinneberg, Königer, Ludwig, Pirker, Sames, Sauerbier, Scholz, Theobald.

Herren / SG Rodheim II - USC Gießen II 3:2 (20:25, 23:25, 25:20, 25:19, 15:10): Mit nur neun Akteuren und ohne Stammlibero Tobias Golombek ging der USC in die Partie. Im ersten Satz bekämpften sich beide auf Augenhöhe und lieferten sich einen offenen Schlagabtausch. Beim 20:20 kam beim USC Lukas Müller an den Aufschlag und sorgte mit einer Fünf-Punkte-Serie für den Satzgewinn. Ähnlich spannend verlief Durchgang zwei: Aufschlagserien von Paul Behrendt und Daniel Erber zum 13:8 schafften ein Polster. Rodheim holte zwar noch auf, der USC rettete sich aber noch zum Satzgewinn. Dann wechselten die Gastgeber, Rodheim schaffte den Satzausgleich. Im Entscheidungssatz sollte den Gästen dann die Wende nicht mehr gelingen, beim 3:8 zum letzten Seitenwechsel war die Vorentscheidung gefallen. Trotz der verpassten Siegchance war Kapitän Steffen Kämmerling nicht völlig unzufrieden: »Wir haben gezeigt, dass wir auch mit dezimiertem Kader in dieser Liga mithalten können.«

USC Gießen II: Behrendt, Clotz, Erber, Hünnekes, Kämmerling, Klinger, Lemaire, Müller, Weßling

FSV Bergshausen - Gießener SV 3:0 (25:6, 25:18, 25:10): Gegen den Tabellenführer, der sich nach holprigem Saisonstart mit sechs glatten Siegen in Folge an die Spitze gesetzt hat, ging das Schlusslicht ohnehin nur als Außenseiter aufs Feld. Zudem musste Trainerin Britta Hinneberg auf ihre »etatmäßigen« Außenangreifer und Liberos verzichten und konnte so, aufgefüllt mit drei Spielern aus der »Zweiten«, nur eine Rumpftruppe aufbieten. Der Favorit ließ sich auch nicht lange bitten, mit zwei Aufschlagserien zum 6:0 und 11:1 sorgte er im ersten Satz für klare Verhältnisse. Im zweiten Satz waren die Gäste einigermaßen eingespielt und hielten bis zum 6:6 mit, ehe sich der FSV mit 13:8 wieder absetzte und diesen Vorsprung bis zum Satzende verwaltete. Im dritten Satz hielt die Gegenwehr bis zum 6:8, ein 14-Punkte-Lauf zum 22:8 erstickte auch das letzte Aufbäumen im Keim. »Es war sehr schwierig mit diesem Aufgebot«, wollte sich Britta Hinneberg auch gar nicht lange mit diesem ungleichen Geschehen auseinandersetzen. Sie hofft zum Rückrundenauftakt beim Tabellenzweiten am 15. Januar wieder den kompletten Kader aufbieten zu können. Ihre Schützlinge gehen mit nur einem Punkt auf der Habenseite in die Weihnachtspause.

Gießener SV: Cloos, Gänsslen, Hölzel, Hoppe, Kämmerzell, Ruchet de Freitas, Mühlich, Schönauer, Hassan.

Trainer Claus Schüring kann zufrieden sein. Seine Landesliga-Frauen des Gießener SV feierten am Wochenende zwei Siege.

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