400 Zuschauer sehen Heuchelheims Derbysieg

(fro) Mit einem 4:2-Derbysieg über die SG Kinzenbach sicherten sich die TSF Heuchelheim am Donnerstagabend den ersten Gruppenliga-Sieg der Saison. Nach einer 3:0-Halbzeitführung musste die Elf von Trainer Thorsten Hillgärtner aber noch um den Sieg zittern. Ein Ausfall des Flutlichtes bremste die Aufholjagd der Gäste.

"Joker" Christian Mandler machte am Ende den Sack zu. "Das war eine geile Nummer. Mehr Derby geht nicht. Endlich habe ich mal eines gewonnen", freute sich Hillgärtner nach dem Schlusspfiff.

Seine Elf hatte die Partie in der ersten Halbzeit vor 400 Zuschauern klar dominiert. "Wir haben keinen Zugriff auf das Spiel bekommen und uns in den Zweikämpfen nicht derbywürdig verhalten", stellte Andre Weinecker selbstkritisch fest. Der SG-Spielertrainer war es, der vor dem 1:0 der TSG das entscheidende Kopfballduell gegen Chew Mukumbang verloren hatte (11.). Die Flanke hatte Ayhan Gökalp gegeben. Nach einem Querpass von Oktay Siakiroglou erhöhte Nicklas Mattig auf 2:0 (17.). Die erste Chance der Gäste hatte Orhan Kaplan, der mit einem Distanzschuss an Alexander Poth scheiterte (27.). Ansonsten hatte der TSF-Keeper vor der Pause kaum Gelegenheiten sich auszuzeichnen. Als Bayram Akpinar kurz vor der Halbzeit ein Solo erfolgreich mit dem 3:0 abschloss, schien die Partie bereits entschieden (43.). Den Sack endgültig zumachen konnte Chew Mukumbang, der vier Minuten nach Wiederanpfiff die Latte traf. Oktay Siakiroglou war im Nachschuss zu zögerlich.

Durch den Kopfballtreffer von Eugen Dreiling zum 1:3 wachten die Gäste auf (57.). Steffen Spottka zwang Alexander Poth mit einem Distanzschuss zu einer Glanzparade (59.). Als Simon Kauß eine Unachtsamkeit der TSF-Abwehr zum 2:3 nutzte, war die Partie wieder offen (69.). Kauß hatte den Ausgleich auf dem Fuß, doch der Schuss des SG-Stürmers ging am Tor vorbei (75.). Den TSF gelangen kaum noch Entlastungsangriffe. In diese Drangphase der Gäste hinein fiel das Flutlicht aus. Die Partie musste für zwölf Minuten unterbrochen werden. Danach war der Schwung der SG dahin. Der eingewechselte Christian Mandler sorgte nach einem Konter für den 4:2-Endstand.

TSF Heuchelheim: Poth; Lynker, Akpinar, Pawelczyk (46. Kilic), Pitz, Seel, Leib, Mukumbang (ab 72. Mandler), Siakiroglou (ab 78. Köhler), Mattig, Gökalp.

SG Kinzenbach: Müller; Dreiling, Koritkowski, Anker (ab 46. Yavuz Kaplan), Orhan Kaplan, Pantke (ab 35. Haid), Spottka, Nicolai (ab 55. Gözenoglu), Weinecker, Ried, Kauß.

Im Stenogramm: Schiedsrichter: Fink (Lich) – Zuschauer: 400. – Tore: 1:0 Mukumbang (11.), 2:0 Mattig (17.), 3:0 Akpinar (43.), 1:3 Dreiling (57.), 2:3 Kauß (69.), 4:2 Mandler (86). – Gelb-Rot: Orhan Kaplan (90.) wegen wiederholtem Foulspiel.

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