Volles Haus in Lich: Guard Rene Keller setzt sich beim 83:69-Heimerfolg gegen Markus Zock (Gladiators Trier II) durch. FOTO: FRIEDRICH
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Volles Haus in Lich: Guard Rene Keller setzt sich beim 83:69-Heimerfolg gegen Markus Zock (Gladiators Trier II) durch. FOTO: FRIEDRICH

Basketball

725 Zuschauer sehen Heimsieg der Licher Basketballer

  • vonSebastian Kilsbach
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83:69 (45:25) hieß es am 13. Spieltag der zweiten Regionalliga für Lich Basketball. Die angereisten Gladiators aus Trier lagen ab der Anfangsphase im Hintertreffen.

Mit 10:2 kamen die Wetterstädter nach der vierwöchigen Pause traumhaft aus den Startlöchern. Angeführt von René Keller agierten die Licher vor allem defensiv sicher. Als Rückkehrer Ugur Kühlhan seinen ersten Zähler verbuchen konnte, stand die mit 725 Zuschauern bis auf den letzten Platz besetzte Dietrich-Bonhoeffer-Halle Kopf. Der Guard war nach einer vereinslosen Zeit wieder zu seinem Ex-Team gestoßen. Im Aufstiegsrennen soll er dem Backcourt der Mittelhessen mehr Tiefe verleihen.

Prunkstück der Licher blieb auch im zweiten Viertel die Defensive. Triers Topscorer-Duo Vincent Hennen und Thomas Henkel hielten Keller und Thomas Neufeld über weite Strecken in Schach. Zeitgleich ließen die Hausherren den Ball traumwandlerisch durch die eigenen Reihen laufen. Erst als Henkel mit einigen erfolgreichen Dreipunktewürfen für Nadelstiche sorgte, schien sich das Blatt kurz zu wenden. In dieser Phase war aber auf Leader Jermale Jones Verlass, der seinerseits mit Treffern von Downtown antwortete. Bereits in dieser Phase konnte Lichs Cheftrainer Viktor Klassen schon tief durchrotieren lassen.

Auch insgesamt fand der Coach überwiegend positive Worte: "Wir haben als Team über dreieinhalb Viertel einen guten Job gemacht. Erst am Ende haben wir kurz gepennt. Das war aber nicht weiter schlimm. Offensiv wie defensiv waren wir heute einfach füreinander da. Es war toll, mit dieser Kulisse ins neue Jahr zu starten", strahlte der ehemalige Guard nach der gewonnenen Partie. Tatsächlich konnten die Rheinland-Pfälzer den Abstand durch eine Reihe an Distanztreffern nochmals bis auf zwölf Zähler zum Schmelzen bringen. Zeitweise hatte Lich mit bis zu 30 Punkten geführt. In einer Auszeit fand Klassen aber die richtigen Worte, weshalb der zehnte Saisonsieg nicht mehr ernsthaft in Gefahr geriet.

Punktgleich mit Limburg und Bensheim steht Lich damit weiterhin auf dem zweiten Tabellenrang. Im Fernduell um die Vorherrschaft in der zweiten Regionalliga hielt sich das Spitzentrio schadlos. Weiter geht es für das Klassen-Team am Samstag mit einem Match gegen den TV Bad Bergzabern.

Lich: Ohly (3), Strack (5), Külhan (4), Keller (11), Wagner (8), Jones (24), Hungenberg, Neufeld, Roith (2), Ribbecke (9), Rotaru (7), Bölke (10).

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