Handball

Zurück zu den Wurzeln

(dpa). Aus Sorge um den Nachwuchs hat Handball-Boss Andreas Michelmann angesichts der anhaltenden Corona-Beschränkungen für Hallensportarten eine Rückkehr zu den Wurzeln der Sportart angeregt. »Wir müssen schauen, dass wir in nächster Zeit stärker ins Freie gehen. Das kennen wir ja aus den vergangenen Jahrzehnten. Wir waren das nur nicht mehr gewohnt, aber jetzt müssen wir das machen, damit uns andere Sportarten die Kinder nicht abwerben«, sagte der Präsident des Deutschen Handballbundes.

»Wir müssen mit den Kindern wieder ins Training kommen und auch in die Wettkämpfe. Warum sollen wir nicht Kleinfeldturniere machen? Das ist besser als zuhause zu bleiben.«

Wegen des Lockdowns für den Nachwuchs- und Amateursport, der für den Handball bis zu einer vollständigen Rückkehr trotz der Beschlüsse von Bund und Ländern für schrittweise Lockerungen im Sport noch einige Zeit gelten wird, sieht Michelmann verstärkten Handlungsbedarf. »Der Fußball kommt auf die Kinder zu und sagt: Kommt doch zu uns, da könnt ihr im Freien spielen. Mit dem Handball wird das eh nichts. Darauf müssen wir entsprechend reagieren. Das darf so nicht passieren«, betonte Michelmann.

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