Zurück im Liga-Alltag

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(red). Nach dem direkten Duell in der ersten Runde des Fußball-Hessenpokals, bei dem sich der FSV Fernwald am vergangenen Mittwoch mit 4:2 beim SC Waldgirmes durchsetzen konnte, steht für die beiden heimischen Hessenligisten an diesem Wochenende wieder der Liga-Alltag auf dem Programm. Der SC Waldgirmes empfängt am Samstag das Top-Team des SC Hessen Dreieich, während der FSV Fernwald am Sonntag beim FV Bad Vilbel den ersten Saisonsieg auf dem Weg zum Klassenerhalt einfahren möchte.

SC Waldgirmes - SC Hessen Dreieich (Samstag, 15 Uhr):Bodenständige Arbeit und Teamgeist sollen die Basis beim SC Waldgirmes bilden, das Saisonziel Klassenerhalt möglichst schnell unter Dach und Fach zu bringen. Gegen die "Hessen" ist die Elf von SC-Trainer Mario Schappert allerdings Außenseiter. Mit drei Ligaspielen in Folge ohne Niederlage verbuchte der SC zuletzt fünf wichtige Punkte auf der Habenseite. Daher können Oliver Schmidt und Co. nun die Jagd nach Bonuspunkten ohne Druck angehen. Zudem möchte man sich auch für das Pokal-Aus unter der Woche rehabilitieren. "Der SC gehört neben der SG Barockstadt Fulda/Lehnerz und Türk Gücü Friedberg zu den heißen Aufstiegsanwärtern. Dennoch ist auch diese Elf nicht unschlagbar. Wir werden uns keinesfalls verstecken, dürfen dem SC aber auch nicht ins offene Messer laufen. Der Schlüssel zum Erfolg für uns liegt in einer guten und geschlossenen Verteidigung", sagt Schappert.

Personelles: Spielführer Kian Golafra fällt aufgrund eines Muskelfaserrisses weiter aus. Laurin Dante de Bona fehlt wegen eines Fingerbruchs. Für Enes Cinemre, der aufgrund einer Schulterverletzung nicht zur Verfügung steht, rückt Volkan Öztürk in die Startelf. Marvin Göltl ist wieder dabei.

FV Bad Vilbel - FSV Fernwald (Sonntag, 17 Uhr):Mit fünf Punkten rangiert der FV gerade einmal drei Zähler vor dem noch sieglosen Schlusslicht aus Fernwald auf einem der möglichen sechs Abstiegsplätze. Mit einem Sieg könnte die Elf von Trainer Daniyel Bulut aufschließen. Vor allem den Duellen gegen die direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt kommt eine besondere Bedeutung zu. Dies mussten Louis Goncalves und Co. bereits in der Vorsaison feststellen, als man den Kontakt zum rettenden Ufer durch zu viele verlorene direkte Duelle früh verloren hatte. Auch die zuletzt erlittene 2:4-Heimniederlage gegen den SV Neuhof muss wieder in diese Kategorie eingeordnet werden. Umso wichtiger wird es sein, dass man am Sonntag den Bock umstoßen und den ersten "Dreier" auf der Habenseite verbuchen kann.

"Der Sieg im Hessenpokal bringt uns Selbstvertrauen. Es war schön zu sehen, wie geschlossen meine Mannschaft auf und neben dem Platz in Waldgirmes aufgetreten ist. Dieses gute Gefühl und den Teamgeist wollen wir mitnehmen. Die Partie am Mittwoch hat mir wichtige Erkenntnisse gebracht. Durch die zahlreichen Umstellungen konnte ich Alternativen unter Wettkampfbedingungen erkennen, die uns im Laufe der Saison noch weiterhelfen werden", sagt Bulut, der mit Daniel Vier, Kevin Kaguah, Erdinc Solak und Raul Kouami Edem D’Almeida vier seiner Stammkräfte geschont hatte. Die derzeitige Tabellensituation will der FSV-Trainer nicht dramatisieren. "Wir sind erst am sechsten Spieltag, da ist weder die Meisterschaft noch der Abstieg entschieden. Wir müssen den von außen gemachten Druck ausblenden und nicht auf die Tabelle schauen. Wenn wir befreit aufspielen und ein gutes Spiel abliefern, werden unsere Chancen in jedem Spiel aufs Neue kommen. Wir dürfen gegen den FV, der eine spielstarke Elf besitzt, auf keinen Fall die Ordnung verlieren", mahnt Bulut.

Personelles: Neuzugang Tim Richter, dessen Verpflichtung am Dienstag bekannt gegeben wurde, hat sich mit einem Treffer im Hessenpokalspiel in Waldgirmes gut eingeführt. "Er ist sportlich und menschlich ein Gewinn. Ein Startelfeinsatz von ihm hängt auch von der Taktik ab. Ich habe aber kein Problem damit, ihn von Beginn an zu bringen", sagt Bulut. Brian Mukasa ist letztmalig gesperrt. Agon Dervishi, Ceyhun Dinler und Samuel Sesay (alle verletzt) fehlen. Nicolas Strack ist wieder im Lauftraining.

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